Innerrhoden: Grosser Rat sagt Märzsession wegen Corona-Krise ab

Obschon Veranstaltungen unter 100 Personen erlaubt sind, wird der Grosse at am 30. März sich nicht zur Sitzung treffen.

Jesko Calderara
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Im Grossratssaal können die Hygienevorschriften nicht umgesetzt werden.

Im Grossratssaal können die Hygienevorschriften nicht umgesetzt werden.

Bild: Ralph Ribi

Wegen der sich ausbreitenden Corona-Epidemie hat das Büro des Grossen Rates beschlossen, die Session vom 30. März nicht durchzuführen. Dies teilt die Ratskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Am Freitag hatte der Bundesrat die Vorgaben für Versammlungen markant verschärft. Zwar sind Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen derzeit noch möglich, aber es sind rigorose Schutzmassnahmen zu beachten. So müssen insbesondere die räumlichen Verhältnisse am Versammlungsort so angepasst werden, dass die Hygienevorgaben des Bundes samt den Abstandsempfehlungen zwischen den teilnehmenden Personen eingehalten werden. Eine solche Anpassung sei im Grossratssaal nicht möglich, heisst es in der Mitteilung weiter.

Das Büro des Grossen Rates hat daher beschlossen, die Session vom
30. März nicht durchzuführen. Die auf dieses Datum traktandierten Geschäfte sollen an der Session vom 22. Juni behandelt werden.