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INNERRHODEN: Die Marke Appenzell ist gut positioniert

2017 war für den Verein Appenzellerland Tourismus AI ein gutes Jahr. Noch bessere Zahlen verhinderte das feuchtkalte Wetter in den Monaten September und Oktober. Es kommt zum Wechsel im Präsidium.

Gut 153000 Gäste logierten 2017 in Hotels und Berggasthäusern in Appenzell Innerrhoden. Das sind gemäss Geschäftsbericht des Vereins Appenzellerland Tourismus AI (VAT AI) 2 Prozent oder 3164 Logiernächte weniger als im Vorjahr. Ohne das schlechte Herbstwetter hätte man wohl eine Rekordsaison verzeichnet. Der Trend zu immer kürzeren Aufenthalten sei ungebrochen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der Hotellerie lag pro Gast bei 1,8 Nächten. Die Zahl der Übernachtungen in Betrieben der Parahotellerie bewegten sich seit Jahren konstant um die 20 000er-Marke.

Mit dem Ziel, auch in Zukunft das richtige Beherbergungsangebot bieten zu können, wurde durch das Volkswirtschaftsdepartement und den VAT AI eine Studie in Auftrag gegeben. Diese analysierte die heutige Situation der Beherbergung und gab Handlungsempfehlungen. Die Hotelbetriebe konnten interne Betriebsanalysen erstellen lassen und erhielten eine Aussensicht.

Im vergangenen Jahr buchten 1446 Gruppen (56 weniger als 2016) Dienstleistungen und Angebote über die Tourist-Information. Mit der Abgabe der Gästekarte wolle man die Veweildauer der Touristen im Kanton verlängern. 2017 wurden 7500 Ferienkarten an Gäste abgegeben, die mindestens drei Nächte gebucht haben. Diverse Anbieter von der Badi bis zur Tennishalle würden sich an dieser Solidaritätskarte beteiligen.

Nach zehn Jahren als Präsident des VAT AI gibt Ruedi Ulmann sein Amt an der Hauptversammlung vom 27. März ab. Im Geschäftsbericht schreibt er: «Die Marke Appenzell gilt weitherum als sehr gut positioniert und steht für hohe Qualität und Innovationskraft.» Dem gelte es Sorge zu tragen, wie auch dem Kapital, dem Landschaftsbild. Zudem brauche es einen sensiblen Umgang mit Kultur und Brauchtum. «Uns muss die Gratwanderung zwischen vermarkten und bewahren gelingen», so Ulmann. Während seiner Amtstzeit sei es im Ansatz gelungen, die Wintersaison in Appenzell neu zu positionieren. (mc)

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