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INITIATIVE: Die Zukunft aktiv mitgestalten

Die IG Lütisburg soll als Plattform für den Austausch unter den Bürgerinnen und Bürgern dienen. So beschreiben es Präsident Joachim Näf und Aktuar Markus Züblin. Die zwei bilden mit Ralph Rütsche das Kernteam.
Martina Signer
Joachim Näf (links) und Markus Züblin bilden zusammen mit Ralph Rütsche (nicht auf dem Bild) das OK der Interessengemeinschaft Lütisburg. Alle drei sind in der Gemeinde verwurzelt und wohnen dort mit ihren Familien. (Bild: Martina Signer)

Joachim Näf (links) und Markus Züblin bilden zusammen mit Ralph Rütsche (nicht auf dem Bild) das OK der Interessengemeinschaft Lütisburg. Alle drei sind in der Gemeinde verwurzelt und wohnen dort mit ihren Familien. (Bild: Martina Signer)

Martina Signer

martina.signer@toggenburgmedien.ch

Sie wollen sich in die Gemeinde einbringen und andere ermutigen, dasselbe zu tun – die Gründer des Vereins IG Lütisburg. Seine Anfänge nahm der Verein vor der Grundsatzabstimmung zur Gemeindefusion mit Bütschwil-Ganterschwil und Oberhelfenschwil. Das Ergebnis der Abstimmung fiel trotz des Engagements der drei Familienväter, die das Kernteam der IG bilden, negativ aus. Kein Grund für sie, das Projekt Interessengemeinschaft fallen zu lassen. Im Gegenteil.

Joachim Näf und Markus Züblin, wie ist die IG Lütisburg entstanden?

Näf: Ausschlaggebend war die Abstimmung über die Prüfung einer Gemeindefusion. Wir hatten das Gefühl, man hörte damals nur negative Einstellungen gegenüber dieser Prüfung. Das fanden wir schade, denn wir haben das anders empfunden. Wir wollten auch die positiven Seiten einer möglichen Vereinigung aufzeigen und damit auch dieser Seite eine Stimme geben. Daraus ist dann die IG entstanden, um dieses Vakuum zu füllen. Auf unserer Homepage haben wir die Bevölkerung ermutigt, abstimmen zu gehen. Zwar fiel das Ergebnis dann negativ aus, aber es war immerhin recht knapp.

Warum ist eine IG in Lütisburg nötig?

Näf: Wir wollen eine Plattform für die Lütisburgerinnen und Lütisburger bieten, wo Ideen eingebracht und darüber diskutiert werden kann. Es soll niederschwellig sein, niemand soll sich mit seiner Meinung exponieren müssen. Unsere Vision ist ein Lütisburg als attraktive Wohngemeinde für Jung und Alt. Die IG Lütisburg will die Zukunft der Gemeinde mitgestalten. Im Fokus stehen dabei die Familien und die kommenden Generationen. Deshalb ist es uns ein Anliegen, Familien zu motivieren, sich aktiv ins Geschehen einzubringen.

Ist man in Lütisburg unzufrieden mit der Arbeit der Behörden und braucht deshalb eine Interessengemeinschaft?

Näf: Nein, gar nicht. Wir wollen keine Polemik schüren. Wir wohnen in einer Gemeinde mit funktionierenden Behörden, aktiven Vereinen und vielfältigen Weilern. Wir wollen niemanden vor den Kopf stossen oder das Gefühl geben, es sei bis jetzt alles schlecht gewesen, denn so ist es nicht. Es ist auch nicht unser Ziel, uns bei den Vereinen einzumischen, sondern eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Möglicherweise gibt es auch Erwartungen an uns aus der Bevölkerung, wer weiss. Über die IG-Lütisburg wollen wir Anregungen aufnehmen und als Partner mit einbringen.

Welche Themen liegen derzeit an?

Näf: Da wir uns für Familien einsetzen wollen, ist natürlich das Projekt Schulraum 2020 ein Schwerpunktthema. Das wollen wir gerne aktiv begleiten. Unserer Meinung nach ein Projekt, welches Schule und Gemeinde bisher sehr gut zusammen ausgearbeitet haben. Wir sind der Überzeugung, dass damit der richtige Weg eingeschlagen werden kann.

Züblin: Schön auch, dass im Rahmen des Projektes weit vorausgedacht wird.

Gibt es derzeit eigene Projekte, die realisiert werden?

Näf: Wir sind erpicht darauf, dass möglichst viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Abstimmung über den Projektierungskredit vom 17. November teilnehmen können. Insbesondere natürlich auch Familien, die davon direkt betroffen sein werden. Um dies zu gewährleisten, planen wir eine Art Kinderhort, damit die Eltern ihren Nachwuchs während der Versammlung gut aufgehoben wissen.

Züblin: So schaffen wir überhaupt erst die Möglichkeit für Eltern, abstimmen zu gehen. Wir sind nicht dazu da, um Wanderwege oder Feuerstellen zu unterhalten, wie es andere IGs machen. Dazu haben wir einen starken Verkehrsverein, der diese Attraktionen mit Hilfe der Bevölkerung instand hält. Und wir sind auch noch etwas früh dran, um eigene Projekte zu starten.

Wie sind die Rückmeldungen aus der Bevölkerung? Steigt die Mitgliederzahl rasant oder ist das Interesse nicht so gross?

Näf: Wir stossen auf sehr positives Echo und wir konnten bereits einige Mitglieder aufnehmen.

Züblin: Wir bieten im Verein auch eine Familienmitgliedschaft an. Zurzeit haben wir insgesamt 22 stimmberechtigte Mitglieder. Insgesamt liegen wir bei rund 40. Wir streben natürlich noch mehr an, aber zurzeit weiss die Bevölkerung auch noch nicht viel über uns.

Näf: Ausserdem: Eine aktive Truppe von 20 oder 30 Leuten kann schon viel bewegen, wenn die Energie und die Ideen vorhanden sind. Über unsere Homepage www.ig-luetisburg.ch kann man sich jederzeit als Mitglied der IG Lütisburg anmelden.

www.ig-luetisburg.ch

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