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Gefährlicher Babyquäler aus Appenzell Ausserrhoden flieht aus psychiatrischer Klinik in Winterthur

Ein 32-jähriger Mann, der das Kind seiner Lebenspartnerin gequält hatte, ist aus einer Klinik in Winterthur ausgebrochen. Die Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden führt gegen ihn eine Strafuntersuchung wegen schwerer Körperverletzung.

(kapo/stm/chs) Am Mittwochnachmittag ist aus einer psychiatrischen Klinik in Winterthur ein Häftling ausgebrochen. Die sofort eingeleitete Fahndung nach ihm blieb bisher erfolglos, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstagnachmittag in einer Mitteilung schreibt. Die Polizei warnt, dass beim Antreffen des Gesuchten Vorsicht walten zu lassen sei. Der Gesuchte sei als gewalttätig bekannt. Die Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden führt gegen den 32-Jährigen eine Strafuntersuchung wegen schwerer Körperverletzung.

Baby geschlagen, bis es blutete

Beim geflohenen Straftäter handelt es sich um den Mann der das Baby seiner Lebenspartnerin gequält hatte. Er hatte das Kleinkind, das damals zwischen 12 bis 14 Monate alt war, mehrmals am Tag geohrfeigt, bis es blutete. Zudem habe das Kind Verbrennungen erlitten, es sei vom Täter getreten, gebissen und an den Ohren hochgehoben worden. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren.

Der Schweizer wendete auch Gewalt gegen seine Partnerin an. Er schlug sie und sperrte sie stundenlang ein. Begangen hat er die Taten im Kanton Appenzell Ausserrhoden.

In der Verhandlung vom Dezember 2017 hatte Staatsanwältin Linda Sutter betont, wie wichtig es sei, dass das Gericht neben einer Freiheitsstrafe auch noch eine stationäre Massnahme verfüge. In Gutachten würden weitere solche Taten als wahrscheinlich prophezeit.

Dissoziale Sadisten seien die gefährlichsten Täter, erklärte sie vor Gericht. Wenn nur eine Freiheitsstrafe verhängt werde, verlasse der Mann das Gefängnis so gefährlich, wie er heute sei. Sie verlangte «mindestens eine stationäre Massnahme». Sollte sich der Angeklagte als nicht therapierbar herausstellen, sollte er verwahrt werden.

Der Flüchtige ist 181 cm gross und hat eine schlanke Statur. Er hat mittellange braune Haare sowie ein Tattoo in Form einer Träne unter dem rechten Auge.

Person, die Angaben zum Gesuchten oder dem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Telefon 044 247 22 11, oder mit jeder anderen Polizeistelle in Verbindung zu setzen. Auf ihrer Webseite hat die Kantonspolizei Zürich ein Fahndungsfoto veröffentlicht.

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