Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Tischmesse informiert über freie Lehrstellen und Berufe

Zahlreiche Jugendliche und Eltern finden sich zur zweiten Tischmesse in der Aula Gringel in Appenzell ein. Ausbildner und Lernende aus 60 Innerrhoder Betrieben geben Einblicke.
Lukas Pfiffner
Diese Jugendlichen lassen sich am Tisch einer Werbemanufaktur informieren. (Bild: PF)

Diese Jugendlichen lassen sich am Tisch einer Werbemanufaktur informieren. (Bild: PF)

Bauernspeck neben Bankprospekten neben Bagger-Miniatur in der Aula Gringel: 60 Innerrhoder Ausbildungsbetriebe präsentierten am Samstag 112 Lehrstellen. Die Tischmesse, mitgetragen vom Amt für Berufsbildung und vom Amt für Wirtschaft, fand zum zweiten Mal nach 2016 statt. Angesprochen waren in erster Linie die Schülerinnen und Schüler der Sekundar- und Realschule sowie deren Eltern.

Computeranimationen, Infos und Materialien

Auch einige interessierte Jugendliche, die das Kollegium absolvieren, halten sich am Anlass auf. «Mit der Matura hast du das Billett, aber noch keinen Zug», meint ein Aussteller zu einem Gymnasiasten.

«Du könntest auch an anderen Orten schauen», sagt ein paar Meter weiter eine Mutter zu ihrem Sprössling. Der schüttelt den Kopf und werkelt weiter am Tisch eines Kunstschmiedebetriebes. Gegenüber produziert ein Drucktechnologe fröhliche, gelbe Gespenstchen.

Die Tische sind individuell und attraktiv gestaltet, mit Computeranimationen angereichert, mit Infoschildern und Materialien zu Berufen und Lehrstellen bestückt. Kleine Geschenke wie Kugelschreiber und Süssigkeiten werden abgegeben.

Möbelschreinerin: Zufrieden mit dem Zulauf

Kevin Signer hat ein Heimspiel. Er besucht die erste Oberstufenklasse im Gringel. Er sei nicht zielgerichtet zu einem bestimmten Stand oder zu einem bestimmten Beruf gegangen, sondern wolle allgemein schauen und sich informieren. «Ich weiss noch nicht, in welche Richtung es später gehen wird. Wir sind durch die Schule auf den Anlass aufmerksam gemacht worden.» Vivienne Breitenmoser steht im dritten von vier Lehrjahren als Möbelschreinerin. Sie gibt am Stand der Firma von Thomas Sutter Auskunft. «Immerhin drei von 24 Lernenden in unserer Klasse sind weiblich.» Sie sei zufrieden mit dem Zulauf, sagt sie am Samstagmittag. «Es kommen auffällig viele Mädchen hierher – vielleicht, weil ich eine Frau bin.»

Broschüren werden abgegeben, Informations- und Beratungsgespräche geführt. Auch die Bäckerei Schäfli Steinegg hat einen Stand aufgebaut. «Es ist eine sehr gute Plattform, um die Jungen zu erreichen», erzählt Martin Inauen, der Juniorchef des Betriebes. Es liessen sich Kontakte knüpfen, der Beruf könne gezeigt werden. Und natürlich sei der Tag auch ein wenig Werbung für das Geschäft, ergänzt er.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.