Infoaustausch in Sachen Steuern

INNERRHODEN. Mit dem Beitritt zum Übereinkommen des Europarats und der OECD über die gegenseitige Amtshilfe in Steuersachen führt die Schweiz den spontanen Informationsaustausch in Steuersachen ein. Die Innerrhoder Standeskommission ist weitgehend einverstanden, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

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INNERRHODEN. Mit dem Beitritt zum Übereinkommen des Europarats und der OECD über die gegenseitige Amtshilfe in Steuersachen führt die Schweiz den spontanen Informationsaustausch in Steuersachen ein. Die Innerrhoder Standeskommission ist weitgehend einverstanden, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Das Amtshilfeübereinkommen und die Bestimmungen zu dessen Umsetzung im Steueramtshilfegesetz sollen am 1. Januar 2017 in Kraft treten. Das revidierte Steueramtshilfegesetz sieht vor, dass der Bundesrat die Pflichten im Zusammenhang mit dem spontanen Informationsaustausch im Einzelnen regelt. Die Konkretisierung des spontanen Informationsaustauschs soll in die bestehende Steueramtshilfeverordnung aufgenommen werden.

Aus der Sicht der Standeskommission sollten der Aufwand und die damit verbundenen Kosten für den Vollzug möglichst in Grenzen gehalten werden. In Übereinstimmung mit der Konferenz der kantonalen Finanzdirektorinnen und -direktoren fordert die Standeskommission, den spontanen Informationsaustausch auf das absolut Nötigste zu beschränken, zumal sich aus solchen Verfahren nicht selten weitere, teilweise sehr aufwendige Folgeverfahren ergeben. (rk)