In Nesslau aufbewahren

NESSLAU. Die 1042 Urkunden aus den Gemeindearchiven von Krummenau, Nesslau und Stein seien nicht etwa vergessen gegangen und erst jetzt wieder entdeckt worden. Das antwortete die Nesslauer Ratsschreiberin Doris Gmür-Hinterberger auf Anfrage dieser Zeitung.

Martin Knoepfel
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NESSLAU. Die 1042 Urkunden aus den Gemeindearchiven von Krummenau, Nesslau und Stein seien nicht etwa vergessen gegangen und erst jetzt wieder entdeckt worden. Das antwortete die Nesslauer Ratsschreiberin Doris Gmür-Hinterberger auf Anfrage dieser Zeitung. Die Dokumente hätten einfach im Archiv gelegen, zusammengebunden. Jetzt habe der von der Gemeinde beauftragte Historiker Armin Eberle die Akten genauer angesehen und die Dokumente, die natürlich in einer älteren Schrift verfasst sind gelesen. (Die Gemeinde Krummenau und Stein haben mit Nesslau fusioniert.) Die Gemeinde Nesslau möchte laut Doris Gmür-Hinterberger die Urkunden jetzt restaurieren lassen. Wie lange diese Restauration dauern und wie teuer sie sein werde, könne sie nicht sagen, sagte die Nesslauer Ratsschreiberin. Nesslau hoffe für die Kosten auf einen Beitrag aus dem kantonalen Lotteriefonds. Die Akten würden nach der angestrebten Restaurierung voraussichtlich wieder in Nesslau aufbewahrt, sagte Doris Gmür-Hinterberger.