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«In Gruppen ist man sicherer»

In Wattwil kam es Anfang Oktober zu einem tätlichen Angriff einer Gruppe Jugendlicher auf vier Personen bei der Thurbrücke. Dies schilderte einer der Betroffenen in einem Leserbrief (Ausgabe vom Samstag, 15. Oktober). Er macht sich nun Sorgen, ob man in Wattwil abends noch sicher ist.
Gian Andrea Rezzoli Mediensprecher Kantonspolizei St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

Gian Andrea Rezzoli Mediensprecher Kantonspolizei St. Gallen (Bild: Urs Bucher)

In Wattwil kam es Anfang Oktober zu einem tätlichen Angriff einer Gruppe Jugendlicher auf vier Personen bei der Thurbrücke. Dies schilderte einer der Betroffenen in einem Leserbrief (Ausgabe vom Samstag, 15. Oktober). Er macht sich nun Sorgen, ob man in Wattwil abends noch sicher ist. Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St. Gallen, gibt Auskunft.

Herr Rezzoli, muss man sich im Toggenburg Sorgen machen, Opfer eines tätlichen Angriffs zu werden, wenn man abends unterwegs ist?

Noch ist es Gegenstand der laufenden Ermittlungen, um welche Art von Tätlichkeit es sich handelt. Solche Geschehnisse kommen in urbanen Gebieten wesentlich häufiger vor als auf dem Land, vor Kriminalität ist man aber nirgends gefeit. Es gibt aber keine Häufung von Tätlichkeiten im Toggenburg.

Konnte im Zusammenhang mit dem Fall in Wattwil bereits jemand befragt oder gar festgenommen werden?

Das ist nicht der Fall. Wir sind jedoch froh um Hinweise. Wenn jemand etwas gesehen oder gehört hat, das mit dem Fall im Zusammenhang steht, nehmen wir diese Informationen gerne entgegen. (Die Telefonnummer der Kantonspolizei St. Gallen lautet: 058 229 49 49, Anm. d. Red.)

Was raten Sie Personen, die spätabends noch unterwegs sind? Wie kann man sich schützen und wie reagiert man in der Situation richtig?

Wenn es einem nicht wohl dabei ist, am Abend im Dunkeln unterwegs zu sein, sollte man für Begleitung sorgen oder sich ein Taxi nehmen. Es ist auch wichtig, einsame Orte zu meiden.

Im Fall von Wattwil hat es aber nichts gebracht, zu viert unterwegs zu sein.

Stimmt, die Tätlichkeit hat trotzdem stattgefunden. Allerdings wäre es vielleicht für eine einzelne Person wesentlich schlimmer ausgegangen. Wenn nur einer wegläuft und um Hilfe ruft, kann dies dazu führen, dass die Täter von ihren Opfern ablassen. (masi)

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