In einzelnen Ausserrhoder Gemeinden gibt es Wahlurnen, die nicht mehr rege benutzt werden. Bild: APZ

Omegloset – Omeglueget

Kiebitz
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«Da isch mini Beckerei. Wie me gsieht hani Top-Lüt engagiert. Die hend de Uftrag vo mir, s beschte Brot z bache.» Das erklärt ein stolzer Vater seinen Buben beim Besuch einer Migros-Hausbäckerei. Die beiden wundern sich und fragen: «Aber Papi du schaffsch doch bi de Bank?» Mit diesem humorvollen Spot macht die Migros Werbung dafür, dass sie «den Leuten gehört». Die Darsteller kommen Kiebitz indes irgendwie bekannt vor. Kunststück – es ist der Schauspieler Philipp Langenegger mit seinen Söhnen.

Dass Schönengrund ein guter Ort für musische Betätigung sein muss, erfuhr Kiebitz aus dem Kulturmagazin «Saiten». Im Vorfeld der Veröffentlichung des «Ostschweizer Pop-Debutalbums des Jahres», das die St. Galler Band Dachs abgeliefert hat, begleitet ein Journalist die Musiker in ihr Probelokal. Die mit Keyboards und Drumcomputern zugestellte Berghütte ist seit Generationen im Besitz der Familie des Sängers Basil Kehl. Auch die Musikalität wurde offenbar vererbt: Bereits Kehls Ururgrossvater soll einen «Morgartensong» geschrieben haben.

Legalen Drogenhandel gibt es offenbar in Herisau, wie Kiebitz in der linken «Wochenzeitung» las. Das Pharmaunternehmen Hänseler AG importiere jedes Jahr mehrere Kilogramm Kokain zu medizinischen Zwecken. «Wir können nicht sagen, wo der Stoff produziert wird», sagt COO Alexander Klöti (vermutlich in Britannien, erfuhr die WOZ). «Aber um die nötigen staatlichen Export- und Importbewilligungen zu kriegen, muss jeder Schritt dokumentiert sein, vom legalen Anbau der Pflanze bis zur Produktion des Kokains.»

«Dessert, was wird aus dir?», fragte jüngst die «Berner Zeitung». Zucker sei gesellschaftlich in Verruf geraten. Die Gastronomie stelle das vor allem beim letzten Gang vor Probleme. In sieben Szenarien werden Lösungen vorgestellt. Eine davon ist, das Dessert zu verkleinern. Als Beispiel wird das Restaurant zur Linde in Teufen angeführt, das spezielle Minidesserts serviere: «Für den kleinen Gluscht sind sie ideal», sagt Gastgeberin Julia Lanker. «Und für uns ist es lukrativer, als wenn das Dessert ganz ausfällt.»

Bei der Hennenhaltung gibt es schwarze Schafe, wie Kiebitz in der Sonntagszeitung las. Entgegen den Werbebildern von glücklichen Hühnern auf saftigen Weiden werden auf vielen Höfen bis 18000 Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht. Etwas besser sieht es bei Bio aus. Dort ist die Betriebsgrösse auf 2000 Tiere beschränkt und den Hennen steht drinnen und draussen mehr Platz zur Verfügung. Der Verein gegen Tierfabriken Schweiz (VgT) hat über mehrere Jahre Eierproduktionsbetriebe von Migros und Coop beobachtet. Auch im Appenzellerland ist er fündig geworden. Auf zwei Coop-Naturaplan-Betrieben in Oberegg und Wald kam es in den vergangenen Jahren mehrmals zu Verstössen. Auf Bildern ist zu sehen, dass die Hühner auch bei besten Wetterbedingungen nicht auf die Weide können. «Gefällt mir gar nicht», sagt

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