In einer anderen Ecke der Schweiz

HERISAU. Heute abend tritt die bekannte Walliser Sängerin Stefanie Heinzmann mit ihrem aktuellen Album «Chance of Rain» im Casino Herisau auf. Schon 2010 war sie zu Gast – damals im Rahmen einer Tour, die ihr gewissermassen das Leben gerettet hat.

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Stefanie Heinzmann. (Bild: pd)

Stefanie Heinzmann. (Bild: pd)

Herisau. Heute abend tritt die bekannte Walliser Sängerin Stefanie Heinzmann mit ihrem aktuellen Album «Chance of Rain» im Casino Herisau auf. Schon 2010 war sie zu Gast – damals im Rahmen einer Tour, die ihr gewissermassen das Leben gerettet hat.

Stefanie Heinzmann, Ihr heutiges Konzert im Casino Herisau ist das zweitletzte Ihrer aktuellen Tour, wie ist diese bisher verlaufen?

Sehr gut. Für mich ist es immer wieder ein Vergnügen, in der Schweiz zu spielen. Auch geniesse ich es sehr, meiner deutschen Band die Schweizer Vorzüge zu zeigen. Hier ist an den Konzerten immer alles mit viel Einsatz und Detailliebe organisiert. Auch die Betreuung der Künstler Backstage ist jedesmal grossartig.

Was für ein Programm erwarten die Konzertbesucherinnen heute von Ihnen?

Die Auswahl der Lieder gestaltet sich zwischenzeitlich gar nicht mehr so einfach, da ich schon insgesamt vier Alben veröffentlicht habe. Die meisten Songs werde ich aus meinem aktuellen Album «Chance of Rain» spielen. Es ist ein Album, das eine sehr positive Stimmung vermittelt und etwas mehr elektronische Einflüsse als die Vorgängeralben aufweist. Natürlich sind aber auch Lieder der anderen Alben gefragt, die ich ebenfalls spiele.

Sie treten in Herisau gemeinsam mit dem Luzerner Sänger Damian Lynn auf. Wie harmonieren Sie mit ihm?

Ich trete auf der Tour abwechselnd mit Damian Lynn und Bastian Baker auf. Damian ist ein sehr angenehmer Mensch und ein talentierter Künstler. Beides ist wichtig auf einer Tour, da man sehr viel Zeit miteinander verbringt.

Was haben Sie für Erinnerungen an Ihren Auftritt in Herisau im Jahr 2010?

Ich finde es toll, dass wir nebst in Städten wie Bern oder Zürich auch in Orten wie Herisau spielen können. Das hilft mir, auch diesen Teil der Schweiz kennenzulernen, der in einer ganz anderen Ecke des Landes wie meine Heimat, das Wallis, liegt. An die einzelnen Auftritte der Tour 2010 erinnere ich mich nicht mehr genau – aber an die Tour an sich. Diese hat mir gewissermassen das Leben gerettet. Ich hatte damals Probleme mit den Stimmbändern und den Bandscheiben, da haben mir die Konzerte sehr viel neue Kraft verliehen. (cg)

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