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In der Hauptsaison fehlten die sonnigen Tage

Thomas Schwizer
Cracks wie Jan Scherrer (Bild) genossen in den vergangenen Tagen die Pisten und Hindernisse beim Warmtobel-Jam in Wildhaus. (Bild: PD)

Cracks wie Jan Scherrer (Bild) genossen in den vergangenen Tagen die Pisten und Hindernisse beim Warmtobel-Jam in Wildhaus. (Bild: PD)

Obertoggenburg Bei den Bergbahnen Wildhaus AG (BBW) und den Toggenburg Bergbahnen AG (TBB) zeigt man sich mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Auf Anfrage stellt BBW-Geschäftsführer Urs Gantenbein fest, man rechne im langfristigen Vergleich mit einem durchschnittlichen Winter. Im Vergleich zu den mageren Vorwintern liege man «umsatzmässig deutlich im Plus». Die äusseren Voraussetzungen für einen positiven Endspurt der Wintersaison bis am Ostermontag, 2. April, seien gut. Insbesondere in mittleren und höheren Lagen herrschen gemäss Gantenbein nach wie vor sehr gute Pistenverhältnisse. Auch die Abfahrt bis ins Tal sei in einem sehr guten Zustand.

Mélanie Eppenberger, Verwaltungsratspräsidentin der TBB, schwärmt von den «sehr guten Schneeverhältnissen im Chäserrugg-Gebiet». Die Pisten seien seit Dezember hervorragend und die Ostabfahrt seit 27. Dezember offen. Die Frequenzen stünden bei den TBB nicht im Vordergrund, sondern «die Qualität des Erlebnisses für den Gast».

Chäserruggbahnen prüfen eine Saisonverlängerung

Die Schneesituation, nicht zuletzt wegen dem jüngsten Schneefall, würde eine lange Saison versprechen. «Wir freuen uns auf eine schöne Osterzeit», so Eppenberger. Angesichts der guten Bedingungen ist eine Saisonverlängerung am Chäserrugg möglich. In der Woche vor dem 2. April werden die TBB entscheiden, «ob es sinnvoll ist, den täglichen Betrieb darüber hinaus zu verlängern».

«Der frühe und schneereiche Start in die Wintersaison sorgte dafür, dass der Winter so richtig lanciert war, wie man sich das als Seilbahner wünscht», stellt Urs Gantenbein fest. Der viele Schnee am Berg habe sich in gewissem Sinne in den Köpfen der Kunden festgesetzt. Die Kältewelle von Ende Februar habe das Gefühl von «richtigem Winter» bestätigt, was positiv für die Zukunft der gesamten Branche sei. Doch es gab auch Wermutstropfen, die noch bessere Umsätze verhinderten. So kosteten etliche Stürme Anfang Jahr Gäste und Umsatz und forderten zudem von den Mitarbeitenden ein zusätzliches Engagement. Insbesondere in der Hauptsaison im Februar fehlten zudem oft die sonnigen Tage und Wochenenden. Das wirkte sich mindernd auf den Umsatz bei den Sonnenterrassen der Gastronomie aus, führt Urs Gantenbein aus. Die TBB sind gemäss Mélanie Eppenberger mit den Gastronomieumsätzen «sehr zufrieden». Die Konzepte würden bei den Gästen gut ankommen. «Sie schätzen es, lokale Produkte in schöner Umgebung zu geniessen.» Insbesondere auch der neue Espel-Pavillon erweise sich als «voller Erfolg».

Am Ostermontag geht im Oberdorf die Konzertreihe ins grosse Saisonfinale. Am Chäserrugg ist gemäss Mélanie Eppenberger die Skisaison «noch lange nicht vorbei». Skifahren, Wandern auf dem Rosenboden, fein Essen und Sünnelen seien angesagt.

Thomas Schwizer

thomas.schwizer@wundo.ch

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