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In den April gefahren

Der Weg zum Ziel ist die See. Die Scheiben sind unten. Der Frühling bläst uns um die Ohren. Lautstark fahren wir in den Ausgang. Vor Jahren, so geschehen an einem 1. April, ich erinnere mich, als ob es gestern war. Musik dringt aus den Lautsprechern.
Philipp Langenegger
Bild: Philipp Langenegger

Bild: Philipp Langenegger

Der Weg zum Ziel ist die See. Die Scheiben sind unten. Der Frühling bläst uns um die Ohren. Lautstark fahren wir in den Ausgang.

Vor Jahren, so geschehen an einem 1. April, ich erinnere mich, als ob es gestern war.

Musik dringt aus den Lautsprechern. Gute Stimmung mit Rhythmus. Nichts hält uns auf. Vier Junggesellen in Aufruhr. Durch Wälder, Wiesen und die schöne Heimat.

Unser Fahrer (übrigens nüchtern) ist mit einem einfachen Wagen motorisiert, er passiert einen Kreisel. Er dreht eine Runde, noch eine, eine dritte und will unter Gelächter nochmal ansetzen, als mein Sitznachbar ruft; und jetzt rückwärts!

Unser Fahrer, (war wirklich nüchtern) nicht von gestern, schaut in den Rückspiegel, bringt das Auto zum Stillstand und fährt in die entgegengesetzte Richtung – sprich rückwärts. Eine Riesengaudi. Eine Runde, noch eine und Bumms. Knall. Scherben. Unfall.

Der Verkehr kommt zum Stillstand. Alle fluchen. Die Polizei ist schnell vor Ort. Niemand ist verletzt. Zum Glück. Der Herr im anderen Auto tobt. Sein Kopf ist rot. Die Polizei kümmert sich um ihn.

Wir warten. Die Seelaune ist verflogen. Dann wird unser Fahrer befragt. Wir warten und fürchten das Schlimmste.

Nach einer Weile kommt er mit einem Polizisten zurück. Sein Gesicht zeigt Unverständnis. «Alles klar», sagt der Beamte, «wir haben alles von euch, ihr könnt wieder fahren.»

Wir schauen uns alle fragend an. Der Polizist setzt nach; «Tja, der andere Herr ist gottlos besoffen und behauptet allen Ernstes, ihr wärt im Kreisel rückwärts gefahren.»

Der Weg zum Ziel ist die See. In diesem Sinne wünsche ich dem geneigten Brosmete-Leser einen guten Start in den neuen Monat mit einer zünftigen Brise Frühling.

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