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Impulse vom Säntis, rund um die Welt

Damals

Vor 100 Jahren

20. Juni: Ebnat-Kappel. Ein württembergischer Prinz besuchte per Auto die Internierten in Ebnat-Kappel, Krummenau und Nesslau. Er nahm eine Inspektion ab und verabfolgte (nur) den Württembergern ein Ehrenzeichen. Wie dem Schreiber mitgeteilt wurde, sollen sich die andern, die ja auch alles deutsche Reichsangehörige waren, betroffen gefühlt haben, dass sie leer ausgingen.

20. Juni: Wattwil. Gerne erinnern wir uns an das grosse Militärkonzert, das die Musik des Füs Bat 79 in Wattwil zum Besten gab. Wir anerkannten damals die wohl disziplinierte Truppe und ihre vorzüglichen Leistungen; aber wohl wenige ahnten, dass in derselben vier Brüder der Familie Giezendanner vom Wintersberg, Gemeinde Kappel, mitwirkten. Gewiss eine seltene Erscheinung.

Vor 50 Jahren

16. Juni: Dicken. Schulhauseinweihung in Sicht. In erfreulicher Weise steht unser neues Schulhaus jetzt fast fertig da. Der Innenausbau ist vollständig, und auch die Umgebungsarbeiten gehen allmählich der Vollendung entgegen. Der Schulbetrieb wurde in den neuen Räumen aufgenommen, und Lehrer wie Schüler sind begeistert über die schönen, zweckmässigen Einrichtungen. Damit rückt auch die Zeit heran, den Neubau noch festlich einzuweihen.

19. Juni: Lichtensteig. Zwischen 22 und 23 Uhr kreuzten sich zwei Personenauto auf der 3,8 m breiten Krinauerstrasse zwischen Lichtensteig und Gurtberg. Da der talwärts fahrende Fahrzeuglenker in der von ihm befahrenen Rechtskurve im Vogelsang etwas zu weit nach links geriet, kam es zwischen den beiden Fahrzeugen zu einer Streifkollision. Der talwärts fahrende Wagen kam nach der Kollision auf die linke Fahrbahnseite, durchschlug den dortigen Eisenhag und stürzte 23 Meter tief auf das Bahntrassee, wo das Auto total zertrümmert an einem Leitungsmasten liegen blieb. Zwei Insassen dieses Wagens wurden schwer verletzt und mussten in das Krankenhaus Wattwil überführt werden.

Vor 20 Jahren

19. Juni: Wattwil/Lichtensteig. Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons St. Gallen (GGK) hielt im Altersheim Bunt ihre Hauptversammlung ab. Einstimmung wurde beschlossen, die Liegenschaft Bunt im Sinne des Vermächtniszweckes (Betreibung als Altersheim) kostenlos einer neuen Trägerschaft zu übergeben. Die Gemeinden Lichtensteig, Wattwil und Krinau wollen bis Ende Jahr über Annahme oder Ablehnung des «Geschenkes» entscheiden. Lichtensteig braucht zwar Altersheimplätze. «Der Gemeinderat ist aber nach eingehender Prüfung zum Schluss gekommen, dass das Haus sich nicht als Alters- und Pflegeheim eignet», teilte der Lichtensteiger Stadtammann Fridolin Eisenring den GGK-Mitgliedern mit. Alleine das geplante Umbaukonzept mit 36 Betten zu verwirklichen, sei für Lichtensteig und Krinau eine Nummer zu gross. Man habe deshalb mit Wattwil den Kontakt gesucht, um sich allenfalls beim Altersheim Risi beteiligen zu können.

19. Juni: Bern. Der Ebnat-Kappler SVP-Nationalrat Toni Brunner absolviert im Parlament seine ersten vier «Lehrjahre». Seit Herbst 1995 geht der Toggenburger Toni Brunner im Bundeshaus ein und aus. Mit seinen 22 Jahren ist er der Jüngste im Nationalrat. Auch nach einer Wiederwahl würde er wohl noch einige Zeit der jüngste Parlamentarier in Bern bleiben. Leicht fällt es ihm allerdings nicht, seiner Generation zu mehr Gewicht zu verhelfen. «Ich wurde schnell in die Realpolitik geholt», sagt der Realpolitiker aus Ebnat-Kappel.

Vor 10 Jahren

16. Juni: Ebnat-Kappel. Unter dem Titel «Was steckt hinter einer guten Prognose» zog der renommierte Referent Thomas Bucheli das Publikum mit humorvollen Worten in seinen Bann. Genauere Prognosen seien möglich geworden, durch die Herausgabe der synoptischen Wetterkarte durch den Wissenschafter Heinrich Wilhelm Brandes 1777–1834, dies nach seinen globalen Wetterbeobachtungen. «Dies war ein Erfolg, denn das Wetter ist auf der ganzen Welt verkoppelt», so Bucheli. So veranschaulichte er die Auswirkungen eines Wirbels in Australien. Dieser gelange nach verschiedenen Übersetzungen, die sich wie Zahn­rädli immer schneller drehen, nach mehreren Wochen in irgendeiner Form auch zu uns. «Oder ein Luftwirbel auf dem Säntis sendet Impulse rund um den Globus, die sich am Ende wiederum mit einem Gewitter im Toggenburg entladen», vernahmen die Gäste.

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