Im zweiten Anlauf

Die Sanierung des Obertorplatzes in Lichtensteig hat eine lange Vorgeschichte. Im Jahr 2007 lancierte der Gemeinderat ein Verkehrskonzept für die Altstadt. 2008 fand die erste Infoveranstaltung statt.

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Die Sanierung des Obertorplatzes in Lichtensteig hat eine lange Vorgeschichte. Im Jahr 2007 lancierte der Gemeinderat ein Verkehrskonzept für die Altstadt. 2008 fand die erste Infoveranstaltung statt. Danach wurde eine Petition zuhanden des Gemeinderats eingereicht mit der Bitte, dieses Verkehrskonzept auf den Obertorplatz und die Bürgistrasse zu beschränken. Die Planung fiel dem Kanton zu, weil die Bürgistrasse als Kantonsstrasse klassiert ist. 2010 wurde das Projekt für die Bürgistrasse und den Obertorplatz vorgestellt. Während der Einbau einer Verkehrsinsel an der Bürgistrasse auf Höhe der Schule unbestritten war, ergriffen Bürger das Referendum gegen die Neugestaltung des Obertorplatzes mit der dazu gehörenden Neuregelung des Vortritts. Die Gegner des Projekts begründeten diesen Schritt mit den zu hohen Kosten (1,2 Millionen Franken, davon fallen rund 400 000 Franken auf Lichtensteig) und der Verringerung der Sicherheit. In einer Urnenabstimmung wurde das Projekt verworfen. Im Herbst 2011 gelangte der Gemeinderat mit einer Petition an den Kanton, welche eine erneute Auflage forderte. Dies unter anderem wegen der Dringlichkeit, die Werkleitungen zu sanieren. Der Kanton legte das Projekt zum zweitenmal auf und erhielt in einer Konsultativabstimmung von den Lichtensteiger grünes Licht, um die Sanierung des Obertorplatzes in Angriff zu nehmen. (sas)