Neues Altersheim: Im Zeitplan trotz Überraschung

Die Fassadengestaltung des Neubaus des Alters- und Betreuungszentrums Risi ist mehrheitlich abgeschlossen, nun liegt der Fokus auf dem Innenausbau.

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Der Neubau soll im Frühling bezugsbereit sein. (Bild: PD)

Der Neubau soll im Frühling bezugsbereit sein. (Bild: PD)

«Alles ist im grünen Bereich», sagt Bruno Tobler, Risi-Stiftungsrat und Präsident der Baukommission, auf einem Rundgang durch das Innere des Neubaus des Alters- und Betreuungszentrums Risi. Die Termine und Kosten habe man im Griff, obwohl beim Dach über dem Altbau vor einigen Wochen mit Schrecken festgestellt werden musste, dass dieses schwerwiegende Schäden aufwies. Dank dem Einsatz der Handwerker konnte die notwendige Sanierung gemäss Medienmitteilung durchgeführt werden, ohne dass es zu Verzögerung im Bauablauf kam, «und auch die Kosten liefen uns dadurch nicht aus dem Ruder», sagt Tobler.

Seit Sommer 2017 wird in der Risi gebaut. Nach dem Rückbau des Altbaus erfolgte der Aushub und Ende Oktober des vergangenen Jahres wurde mit den eigentlichen Bauarbeiten für den Neubau begonnen. Nicht zuletzt dank des guten Wetters kamen die Bauarbeiten gut voran, sodass noch vor den diesjährigen Sommerferien Aufrichte gefeiert werden konnte. Jetzt stehen die Arbeiten an der Fassade vor dem Abschluss und im Innern wird emsig gearbeitet.

Im Neubau finden auf drei Obergeschossen 40 Pflegebetten mit einer separaten Station für Personen mit demenziellen Erkrankungen Platz. Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich neben dem Empfang und dem Sekretariat ein Aktivierungsraum sowie Küche, Wäscherei und Lingerie. Die Zimmer und Appartements in den Obergeschossen werden die «neue Risi» mit ihrer Rundsicht auf den Alpstein und Richtung Bodensee prägen.

Gesamtkosten von 11 Millionen Franken

Die Gesamtkosten für den Neubau des Alters- und Betreuungszentrums sind auf 11 Millionen Franken veranschlagt. Bankkredite sind für 9,5 Millionen Franken gewährt worden. Dazu kommt ein zu verzinsendes Darlehen der Gemeinde von 450000 Franken. Stiftungen, Firmen, lokale Gewerbebetriebe und Privatpersonen unterstützen das Projekt mit Spenden. Das Ziel, eine Million Franken an Spendengeldern zusammenzubringen, ist nahezu erreicht. Und Stiftungsrat Tobler ist zuversichtlich, dass die fehlenden rund 70000 Franken noch zusammenkommen werden und der Bankkredit somit nicht ausgeschöpft werden muss. (pd)