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«Totalschaden»: Im Rödelbach bei Appenzell sind alle Fische verendet

Am Freitagabend meldete ein Fischer tote Fische im Rödelbach in Appenzell. Die Polizei geht von einem Totalschaden aus: Kein einziger Fisch dürfte die Gewässerverschmutzung überlebt haben.
Die Hitze dürfte nicht der Grund sein für den Tod der Fische. (Symbolbild)

Die Hitze dürfte nicht der Grund sein für den Tod der Fische. (Symbolbild)

(kapo/chs) Das Amt für Umwelt, die Jagd- und Fischereiverwaltung sowie die Kantonspolizei wurden vor Ort bei Steinegg aufgeboten. Ab dem Zufluss in die Sitter («Studenhüsli») wurden bachaufwärts auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern mehrere hundert tote Fische festgestellt.

Die Ermittlungen bezüglich der Ursache dieser gravierenden Gewässerverschmutzung sind gemäss Mitteilung der Kantonspolizei noch nicht abgeschlossen. Gemäss dem Zustand der Fische dürfte sich das Ereignis schon am Vortag ereignet haben. Die seit Tagen andauernde Hitze und somit eine Gewässererwärmung und mögliche Austrocknung dürften jedoch für den Schadensfall primär nicht verantwortlich sein.

Beobachtungen zum Schadensfall nimmt die Kantonspolizei AI unter der Telefonnummer 071 788 95 00 entgegen.

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