Im November die Katzen chippen lassen

TOGGENBURG. Die Tierärzte in der Region führen im Monat November eine Spezialaktion durch, um möglichst viele Katzen zu einem reduzierten Preis mit einem Microchip auszustatten. Ein Microchip ist ein kleiner Transponder, ungefähr so gross wie ein Reiskorn.

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TOGGENBURG. Die Tierärzte in der Region führen im Monat November eine Spezialaktion durch, um möglichst viele Katzen zu einem reduzierten Preis mit einem Microchip auszustatten. Ein Microchip ist ein kleiner Transponder, ungefähr so gross wie ein Reiskorn. Mittels eines Applikators wird der Chip unter die Haut des Tieres implantiert. Die meisten Katzen tolerieren dies gemäss Angaben der Tierärzte recht gut.

Entlaufene Tiere schnell finden

Der Microchip ist ungefährlich und stört die Katzen nicht. Er enthält eine Nummer, die fälschungssicher und nicht umprogrammierbar ist. Mittels eines Lesegeräts kann der Zahlencode abgelesen werden. Auf der für Berechtigte jederzeit im Internet zugänglichen Datenbank Anis können Angaben zum Tier und zum Besitzer schnell und einfach gefunden werden.

Ein Microchip erhöht die Chance, dass ein entlaufenes Tier wieder gefunden werden kann. Dank des Chips wird auch ein unnötiger Aufenthalt im Tierheim oder gar eine Umplazierung an einen neuen Besitzer vermieden. Auch bei aufgefundenen verletzten oder toten Katzen ist ein Chip hilfreich, denn er ermöglicht umgehend den Kontakt zum Besitzer.

Bestätigung und Passwort

Die Kosten für die Implantation und die lebenslange Registrierung betragen in den Tierarztpraxen während der Aktionsphase 55 statt rund 80 Franken. Die Registrierung wird unmittelbar nach der Implantation vorgenommen. Einige Wochen später erhalten die Katzenbesitzer von der Datenbank Anis eine schriftliche Bestätigung mit einem Tierausweis und einem Passwort. Das Passwort ermöglicht es, allfällige Adressänderungen per Telefon oder Internet vorzunehmen.

Die Chip-Aktion im November gibt es in der Schweiz seit einigen Jahren. Unterstützt wird sie von der Gesellschaft Schweizer Tierärzte, der Anis und weiteren Firmen. (pd/aru)