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Im "Haus Appenzell" für das Handwerk begeistern lassen

Im «Haus Appenzell» in Zürich zeigt die «Ernst Hohl-Kulturstiftung» altes Handwerk zwischen Licht und Schatten. Mehrere Behördenmitglieder der beteiligten Kantone wohnten der offiziellen Eröffnung bei.

Ein wesentlicher Teil der neuen Ausstellung im «Haus Appenzell» in Zürich präsentiert Werkzeug, Hilfsmittel und vergessene Arbeitstechniken, aber auch die Entwicklung der Zünfte, ihre Ehrenzeichen, darunter die wunderschönen Laternen der Zürcher und Schaffhauser Zünfte und besonders prunkvolle Beispiele aus dem südlichen Deutschland.

Drei grundverschiedene Ostschweizer Künstler stellen ihre Werke zum Ausstellungsthema vor, und Schulkinder und Jugendliche aus beiden Appenzell, den Kantonen Zürich und Schaffhausen zeigen ihre Traumvorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft auf selbst gestalteten Laternen.

Dieser Tage wurde die Ausstellung vor einer grossen Besucherschar im Innenhof des Hauses Appenzell an der Bahnhofstrasse 43 feierlich eröffnet. Der Stifter, Ernst Hohl, begrüsste die Leihgeber, die Gäste aus Deutschland, die Zunftmeister aus Basel, Schaffhausen und Zürich und natürlich die Behörden der beteiligten Kantone, den Appenzell-Innerrhoder Landammann Roland Inauen, Regierungsrätin Silvia Steiner, Zürich, den Ausserrhoder Regierungsrat Dölf Biasotto, den Ausserrhoder Kantonsratspräsidenten Beat Landolt, den Innerrhoder Grossratspräsidenten Franz Fässler und den Urnäscher Gemeindepräsidenten Peter Kürsteiner. Hao Hohl, die Frau des Stiftungspräsidenten, stellte die Höhepunkte der Ausstellung vor. Der Rundgang beginnt im Untergeschoss, wo getreu dem erwähnten Motto drei Kunstschaffende Gelegenheit erhielten, ihre Sicht auf traditionelles Handwerk zu zeigen. Markus Oertle aus Urnäsch hatte seine fantasievollen Guckkasten-Darstellungen von Hafner-, Schlosser- oder Hutmacher-Werkstätten mitgebracht. Thomas Urben, Zürchersmühle, hatte für seine Ausstellungsstücke Werkzeuge, berufstypisches Material und Schrott zu poetischen Kompositionen verarbeitet. Die in Schaffhausen wohnhafte Chinesin Xu Ying hatte sich vorgenommen, alte europäische Handwerke und ihre Symbole auf Polycarbonatplatten zu malen, sie chinesisch zu beschriften und von hinten zu beleuchten, also ganz in der Tradition der Zunftlaternen.

Den historischen Teil der Einführung übernahm Rolf Schläpfer, Zunftmeister der Zunft zur Schmiden, unterstützt von seiner Zunftmusik, der Harmonie Adliswil. (pd)

Hinweis www.hausappenzell.ch

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