Im Entlastungsdienst tätig

Peter Jenni
Drucken
Teilen

Maria Fust, als Sie 1980 mit Ihrer Familie nach Kirchberg zogen, begann auch Ihr Engagement für die Öffentlichkeit. Wie konnten Sie alles unter einen Hut bringen?
Ich durfte stets auf die Unterstützung meiner Familie zählen. Hilfe bekam ich auch von meinem Mann Richi, insbesondere in administrativen und auch rechtlichen Belangen.

Als vierfache Grossmutter sind Sie weiterhin im Entlastungsdienst Wil-Gossau als Vermittlerin und auch mal als Betreuerin tätig. Worin besteht Ihre Hauptaufgabe?
Mit 50–60 Personen, darunter zwei Männer (einer mein Mann), die ich einsetzen kann, betreuen wir 50 bis 60 Familien, in denen Menschen mit Behinderungen leben. Meine Aufgabe als Vermittlerin besteht darin, vor Ort abzuklären, wie viel Betreuung stunden- oder tageweise nötig ist, damit Angehörige auch mal Zeit für sich selber haben, um wieder neue Kraft zu tanken. Es kann vorkommen, dass ich selber als Betreuerin aktiv werde.