Im Engadin unterwegs

Die alle zwei Jahre stattfindende «Studienreise» des Bütschwiler Fasnachtskomitees soll gleichzeitig Lohn für die vielen geleisteten Stunden Fronarbeit sein sowie den Bilbern ein paar gesellige Stunden ausserhalb der strengen Fasnachtszeit bieten.

Urs Scherrer
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Das Fasnachtskomitee Bütschwil gruppierte sich zur traditionellen «Studienreise». (Bild: pd)

Das Fasnachtskomitee Bütschwil gruppierte sich zur traditionellen «Studienreise». (Bild: pd)

Die alle zwei Jahre stattfindende «Studienreise» des Bütschwiler Fasnachtskomitees soll gleichzeitig Lohn für die vielen geleisteten Stunden Fronarbeit sein sowie den Bilbern ein paar gesellige Stunden ausserhalb der strengen Fasnachtszeit bieten.

So versammelte man sich am Samstag, 23. August, zur frühen Morgenstunde beim Carunternehmen Grämiger in Bütschwil. Flugs war Mensch und Gepäck im Gefährt verladen und los ging die Fahrt Richtung Engadin. In Davos wurde zum Kaffeehalt gestoppt, anschliessend frisch verpflegt die Fahrt nach St. Moritz fortgesetzt. In St. Moritz bestiegen wir die Standseilbahn hinauf auf 2456 Meter über Meer nach Muottas Muragl. Dort wurde uns im gleichnamigen Romantik-Hotel ein vorzügliches Mahl serviert, bevor wir dann dem Panoramaweg nach Alp Languard auf Schusters Rappen folgten. Auch hier durfte ein kurzer Zwischenhalt zum Auftanken nicht fehlen. Der Sessellift brachte uns dann gegen Abend von Alp Languard bequem hinunter nach Pontresina. Hier durften wir nach kurzem Marsch unsere Zimmer im Hotel Saratz beziehen und uns für das abendliche Gala-Dinner herrichten. Schicke Garderobe war Pflicht, die Girls überraschten allesamt: Elegant gekleidet stöckelten sie auf Highheels zum Apéro. Zum Abendessen wurde uns ein feines Mehrgang-Menu serviert. Die Zeit bis zur Nachtruhe wurde individuell gestaltet. Am Sonntag gegen Mittag hiess es dann wieder «einsteigen bitte», unsere Reise führte uns weiter, über den Julierpass nach Bivio und entlang dem Marmorera-Stausee bis nach Thusis, wo zum Zvierihalt im Hotel «Weisses Kreuz» gestoppt wurde. Danach bestiegen wir abermals den Car zur nächsten Etappe, welche uns zum «Gasthof zur Sonne» in Stäfa bringen sollte. Das Restaurant hatte eigens für uns geöffnet, wir wurden mit einem exquisiten Menu ein letztes Mal verwöhnt. Am frühen Sonntagabend erreichten wir dann wieder froh und glücklich unsere Heimat. Ein dreifaches «Hipp-Hipp-Hurra!», es war toll.

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