Im Endspurt für das Jubiläumsfest

Die Regionale Jugendmusik RJM St. Peterzell feiert am 16. August ihr zwanzigjähriges Bestehen. Gleichzeitig wird sie die neuen Uniformen präsentieren und eine Ad-hoc-Musik mit Ehemaligen bilden.

Kathrin Meier-Gross
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ST. PETERZELL. An den Freitagabenden vor den Sommerferien herrscht emsige Hektik im Übungsraum der RJM. Präsidentin Nicole Knaus und Dirigent Thomas Heiniger erläutern vor Probenbeginn kurz die nächsten Aufgaben im Terminkalender der Jungmusikanten. Weil sie sich vor dem Jubiläumsfest vom 16. August 2014 auch noch am St. Galler Jugendmusikantentreffen beteiligen, werden an diesem Abend die Stücke für das Konzert in Buchs geübt.

Beste Jugendarbeit

Aktuell gehören 23 Mädchen und Burschen im Alter zwischen acht und fünfzehn Jahren der RJM an. Geprobt wird in der Schulanlage St. Peterzell. Voraussetzung für die Teilnahme in der RJM ist ein Jahr Musikunterricht. Durch die frühe Einbindung entsteht ein enger Zusammenhalt. «Das ist beste Jugendarbeit», bestätigt OK-Mitglied Monika Güttinger. «Die Kameradschaft unter den Vereinen ist grossartig», zählt Nicole Knaus als weiteren Pluspunkt auf.

Freude am Musizieren

Gegründet wurde die RJM im Februar 1994 von den Musikgesellschaften Schönengrund, Schwellbrunn, Dicken und Hemberg. Ziel war es, bei den Jungen die Freude am Musizieren zu fördern und sie für eine Mitgliedschaft in den Stammvereinen vorzubereiten. Später kamen die Musikgesellschaften Brunnadern, Oberhelfenschwil und Ganterschwil dazu. Weitere Mitspieler reisen aus Bütschwil an. Der Zusammenhalt unter den Jungen ist gut und wird durch ein vielseitiges Jahresprogramm gefördert. «Der Höhepunkt ist immer das Lager im Herbst», hält die Präsidentin lachend fest. Am Musiklager nehmen jährlich zwischen 40 und 60 Kinder teil. Für das Jubiläumsfest in der Mehrzweckanlage St. Peterzell sind alle ehemaligen Mitglieder der RJM angeschrieben worden. Geplant ist, mit ihnen eine Ad-hoc- Musik auf die Beine zu stellen und dem Publikum mittels einer Zeitreise die verschiedenen Musikstile zu zeigen. Gestartet ist die RJM vor zwanzig Jahren mit einem Pullover, auf dem das Logo «Trompete spielender Hund» abgebildet war. Abgelöst wurde diese Bekleidung durch farbige Gilets mit passender Fliege, welche von den Müttern der Jungmusikanten genäht worden waren. Die nächste Verwandlung bestand darin, dass bei den Gilets die schwarzen Innenseiten nach aussen gekehrt wurden. Nebst den Sponsoren haben auch die Jungmusikanten ihren Beitrag dazu geleistet. So verkauften sie unter anderem Crêpes und traten als Schlagzeugsolisten mit Fässern auf. Die Mädchen und Burschen freuen sich ganz mächtig auf das Fest. Dirigent Thomas Heiniger, der von seinem Amt zurücktritt und einen Nachfolger sucht, erläutert an diesem frühsommerlichen Freitagabend noch einmal eindringlich, was die Jungen an Vorbereitungen treffen müssen, damit am 16. August die Überraschung auch ganz gewiss gelingen wird.

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