Im Berner Oberland wurde viel gelacht und gestaunt

Die Senioren von Wildhaus-Alt St. Johann genossen eine schöne Ferienwoche im Berner Oberland. Am 10. September stiegen 26 gut gelaunte und erwartungsvolle Frauen und Männer beider Konfessionen in den Alpstein-Car. Ziel war das Berner Oberland.

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Fröhliche Stunden konnten die Senioren im Berner Oberland in der vergangenen Woche erleben. (Bild: pd)

Fröhliche Stunden konnten die Senioren im Berner Oberland in der vergangenen Woche erleben. (Bild: pd)

Die Senioren von Wildhaus-Alt St. Johann genossen eine schöne Ferienwoche im Berner Oberland.

Am 10. September stiegen 26 gut gelaunte und erwartungsvolle Frauen und Männer beider Konfessionen in den Alpstein-Car. Ziel war das Berner Oberland. Die Fahrt führte über den Ricken zunächst nach Gisikon, wo uns direkt an der Reuss im Restaurant Tell das Mittagessen serviert wurde. Weiter ging es über den Brünigpass nach Ballenberg zum Kaffeehalt. Unser Ziel war Krattigen oberhalb des Thunersees. Wahrhaft eine herrliche Lage hat das Hotel Sunnehüsi, Blick auf den See, die Berge, die Dörfer mit schönen Holzchalets und die intakte Natur. Wir wurden freundlich willkommen geheissen und mit feinem Essen verwöhnt. Unsere Reaktion über das «herrliche Ländli» über dem See: «Wie wunderbar sind deine Werke, o Herr, nur danken kann ich, mehr doch nicht».

11 000 Tritte erspart

Die täglichen Ausflüge, bei denen sich Rainer Brändle als Buschauffeur zur Verfügung stellte, stiessen auf grosse Begeisterung. Am Dienstag erklommen wir mit der Standseilbahn die Pyramide am Thunersee, den Niesen. Die über 11 000 Tritte bis hinauf auf 2336 Meter über Meer sind uns somit erspart geblieben. Wir genossen ein traumhaftes Rundum-Panorama.

Nach dem feinen Abendessen, das immer aus frischen Zutaten hergestellt und mit Salatbuffet bereichert wurde, hielt Pfarrer Martin Böhringer für alle Anwesenden eine kurze Andacht mit Symbolen. Dies wurde auch von den anderen Hotelgästen sehr geschätzt. Danach orientierten die Leiter, dafür stellten sich Pfarrer Martin Böhringer, Lina Koller und Magda Brändle zur Verfügung, immer über das Programm vom nächsten Tag. Am Klavier begleitet von Rainer oder Magda Brändle erklangen noch ein paar Lieder. Da war aber noch lange nicht Feierabend. Es wurde noch gespielt, gejasst, gejokert und viel gelacht, oft bis tief in die Nacht hinein.

Kreuz und quer über den See

Am Mittwoch regnete es, doch dies tat dem Reiz einer Schifffahrt auf dem Thunersee und unserer guten Laune keinen Abbruch. In Interlaken erwartete uns die Bödeli-Bahn. Sie tuckerte kreuz und quer bis zum Brienzersee. Der Reiseleiter erklärte, warum die beiden Seen nicht mit einem Kanal verbunden sind, der Brienzersee ist nämlich sechs Meter höher als der Thunersee. Nach dem feinen Znacht gab uns unser Mitreisender, der ehemalige Viehdoktor Willi Eppenberger viele Geschichten aus seinem Buch «Mein Leben mit Tieren und Menschen» zum Besten. Am Donnerstag ging es dann nach Spiez, unter anderem in die Schlosskirche. Manche besuchten die Ausstellung im Schloss, die über das Mittelalter orientierte, andere schauten das Städtchen an oder vertrieben sich die Zeit mit Jassen und Schwatzen.

Am Freitag stand der nächste Höhepunkt auf dem Programm: ein Ausflug ins wunderschöne Suldtal. Wir wanderten der Suld entlang, grillierten an einer Feuerstelle auf einer Waldlichtung und kamen schliesslich zum Gasthof am Talschluss. Dieser gehörte dem Alt-Nationalrat Fritz Hary. Susi Eppenberger kennt ihn seit den gemeinsamen Nationalratszeiten. Er erzählte uns viel Interessantes und voller Begeisterung über seine Heimat. Wieder war es für uns alle ein prächtiger Ferientag. Ein sehr, reichhaltiges Salat-, Fleisch- und Dessertbuffet liess uns nochmals so richtig schlemmen. Am Schlussabend haben wir noch gesungen, einen Gottesdienst im Gemeinschaftsraum gefeiert, gejasst und vor allem wieder viel gelacht.

Am Samstag wurden wir von der Leiterin und dem Personal des Sunnehüsis herzlich verabschiedet und die Heimfahrt über den Susten lehrte uns noch einmal das Staunen über unsere herrliche Alpenwelt.

Maria Looser