Im Baselbiet zu Besuch

Kürzlich bestiegen 23 Bäuerinnen bei schönstem Sommerwetter den Car. Auf direktem Weg ging es zum Lörzbachmühlehof in Allschwil BL.

Rosmarie Segmüller
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Bei schönstem Wetter reisten die Bäuerinnen nach Allschwil. Bild: pd

Bei schönstem Wetter reisten die Bäuerinnen nach Allschwil. Bild: pd

Kürzlich bestiegen 23 Bäuerinnen bei schönstem Sommerwetter den Car. Auf direktem Weg ging es zum Lörzbachmühlehof in Allschwil BL.

Die Bauernfamilie konnte den 27 Hektaren grossen Betrieb an der Grenze zu Frankreich 2008 erwerben. Nebst Weiden und Futterbau für die aus 50 Tieren bestehende Simmentaler Mutterkuhherde werden auf 1,3 Hektaren Erdbeeren für Verkauf, Wein- und Schaumweinproduktion angebaut, sowie auf 50 Aaren Knoblauch. Zum Betrieb gehören auch 25 Lamas. Später wanderten wird durch den Wald zur Blindenhundeschule Allschwil. Bei der Führung eines Blinden mit seinem Hund konnten wir die Hunde erleben und Fragen stellen. In Allschwil wird mit Labrador-Retrievern gezüchtet. Die Schule besitzt 15 Zuchthunde. Ein Blindenführhund lernt, geradeaus zu führen, links und rechts zu unterscheiden und Hindernisse aller Art, am Boden, auf der Seite und in Kopfhöhe des Menschen, anzuzeigen oder zu umgehen. Der Blindenführhund kann 30 Hörzeichen, welche alle italienisch gesprochen werden, unterscheiden und ausführen. Am Ende der Ausbildung wird der Blindenführhund geprüft. Dabei geht der Instruktor unter der Dunkelbrille mit seinem Hund eine vom Experten vorgegebene Strecke. Sollte ein Hund diese Prüfung nicht bestehen, so gibt es für ihn noch andere Möglichkeiten, wie Assistenzhund oder Autismusbegleithund. Dieser hat ähnliche Aufgaben wie der Blindenführhund: Der Hund stoppt vor Strassenüberquerungen und hilft, das mit ihm verbundene Kind von Gefahren fernzuhalten. Er führt und begleitet ein Kind, befolgt jedoch die Hörzeichen einer erwachsenen Vertrauensperson. Dann gibt es den Sozialhund. Dieser wird zusammen mit dem Hundehalter ausgebildet und verrichtet seinen Dienst unter dessen Anleitung. Sie besuchen gemeinsam Alters- und Pflegeheime, Spitäler, Heilpädagogische Sonderschulen, Heime für Behinderte, therapeutische Wohngruppen oder Kindergärten und Schulen. Um viele Eindrücke reicher bestiegen wir nun für eine kurze Fahrt den Car. Im idyllisch gelegenen Fabriggli in Wallbach hatten wir unseren Kaffeehalt, bevor es dann nach einer etwas längeren Fahrt ins Restaurant Linde in Wängi zum Nachtessen ging. Danach kehrten wir gestärkt und gut gelaunt zu unseren Einstiegsorten zurück.