IG Sport möchte Austausch unter Vereinen intensivieren

HERISAU. Sechs Jahre nach der Gründung macht sich die IG Sport Region Herisau Gedanken zu ihrer Zukunft. An der Delegiertenversammlung zeigte Präsident Peter Schmid am Montagabend im Sportzentrum Verbesserungspotenzial auf.

Patrik Kobler
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Hauptthema der IG Sport bleibt der Hallenmangel. (Bild: apz)

Hauptthema der IG Sport bleibt der Hallenmangel. (Bild: apz)

HERISAU. Sechs Jahre nach der Gründung macht sich die IG Sport Region Herisau Gedanken zu ihrer Zukunft. An der Delegiertenversammlung zeigte Präsident Peter Schmid am Montagabend im Sportzentrum Verbesserungspotenzial auf. So möchte man den Austausch unter den Vereinen intensivieren, Unterstützung bei grösseren Anlässen leisten und das Sport-Forum ausbauen. Dieses warte zwar jeweils mit interessanten Referenten auf, das Interesse am Anlass sei aber unbefriedigend, so Schmid. Er blickte in seinem Jahresbericht auf verschiedene Projekte zurück. Eine Erfolgsgeschichte sind die Sporttage, an denen 2014 175 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben.

Abgespeckter Mehrzweckraum

Licht am Ende des Tunnels ist offenbar beim Projekt «Mehrzweckraum Ebnet» zu sehen. Die «Luxuslösung» mit Kosten von 470 000 Franken wurde vom Parlament bachab geschickt. Jetzt zeichnet sich eine günstigere Variante für 350 000 Franken ab. Die Gemeinde würde 250 000 Franken beisteuern. Den Restbetrag will die IG Sport beim Kanton und bei einer Stiftung auftreiben. Gemäss Gemeinderat Hans Stricker, er nahm an der Versammlung teil, wird 2016 über das Vorhaben entschieden.

Hallenmangel beschäftigt IG

Hauptthema der IG Sport bleibt der Hallenmangel. Nach der Einreichung der Petition sowie der Plazierung einer Motion im Einwohnerrat, nahm die Gemeinde den Ball auf und liess ein Sportkonzept sowie eine Sportstättenrichtplanung erarbeiten. Die IG Sport hat sich mit dem Entwurf auseinandergesetzt und dem Gemeinderat Änderungs- und Ergänzungswünsche abgegeben. «Eine Dreifachturnhalle sei kurzfristig nicht realisierbar», sagte Peter Schmid. Gefragt sei nun Zusammenarbeit, deshalb unterstützt er die Bestrebungen der Gemeinde, die in der Nachbarschaft freie Hallenkapazitäten sucht. So kann der Unihockeyclub nun für einige Stunden die Halle der Kaserne Neuchlen-Anschwilen nutzen. Dass damit das Problem nicht gelöst ist, machte UHC-Vorstandsmitglied Peter Ochsner klar. Der Verein brauche weitere Hallenkapazitäten. «Wir mussten schon Kinder vom Training nach Hause schicken, weil wir nicht genügend Platz hatten», schilderte er die aktuelle Situation.

Brönnimann tritt zurück

Weiter gab es an der Versammlung den Austritt von Markus Brönnimann aus dem Vorstand zu verzeichnen. Peter Schmid würdigte ihn als Querdenker. Brönnimann war seit der Gründung 2009 Vorstandsmitglied und unterstützte die IG Sport insbesondere bei ihren politischen Vorstössen. An Sitzungen habe er dagegen aus Zeitmangel oftmals gefehlt. Ein Nachfolger für Brönnimann wurde noch nicht gesucht. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Peter Schmid, Präsident; Markus Koch, Bruno Eugster, Michael Stern, Franz Rechsteiner, John Graf, Janine Weder.

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