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In Teufen: IG gegen die geplante Doppelspur gegründet

Der angekündigte Baustart beim Bahnhof Teufen kam für das Petitionskomitee «Marschhalt Ortsdurchfahrt Teufen» überraschend. Es hat nun eine Interessensgemeinschaft gegründet, die über Jahre bestehen soll.
Astrid Zysset
Der Bahnhofsumbau war der Auslöser für die IG-Gründung. (Bild: APZ)

Der Bahnhofsumbau war der Auslöser für die IG-Gründung. (Bild: APZ)

Ein weiterer Schritt im Widerstand gegen die Doppelspur ist getan: Felix Gmünder, Präsident des Petitionskomitees «Marschhalt Ortsdurchfahrt Teufen», hat zusammen mit den Mitgliedern des Komitees die Gründung einer Interessensgemeinschaft (IG) lanciert. Zum Vorstand dieser IG «Engpass Dorfkern Teufen» gehören alt Regierungsrat Jakob Brunnschweiler, Manfred und Rolf Brunner, Richard Wiesli, Kurt Stäheli sowie Philipp Schuchter. Letzterer war bereits Mitglied des Referendumskomitees zum Gestaltungsplan Unteres Gremm. Rolf Brunner und Schuchter stellen sich als Co-Präsidenten zur Verfügung.

Auslöser für die Gründung der IG war, dass die Appenzeller Bahnen vor ein paar Tagen angekündigt hatten, am Montag mit dem Umbau des Bahnhofs beginnen zu wollen. Dies, obwohl die Petition zum Marschhalt bei der Doppelspur noch unbeantwortet ist. Diese sollte auch den Baustart beim Bahnhof stoppen. Am 2. Juli will der Gemeinderat die Petition behandeln.

Gründung der IG findet im Juli statt

Gmünder findet, dass es die IG so oder so braucht – unabhängig davon, wie der Gemeinderat die Petition beurteilt. Man wolle zur Anlaufstelle für Fragen und Anliegen rund um das Verhindern der Doppelspur werden. Auch in den nachfolgenden Jahren. «Den Bahnhofsumbau können wir nicht mehr abwenden. Dafür ist es zu spät. Es liegt eine rechtsgültige Baubewilligung vor.» Sollte aber später einmal entschieden werden, dass eine andere Variante zur Dorfquerung verfolgt wird als die Doppelspur, werden die 15 Millionen, die der Bahnhofsumbau kostet, dem Nachfolgeprojekt angelastet. «Auch wenn die offizielle Meinung seitens der Appenzeller Bahnen eine andere ist: Der Bahnhofsumbau ist präjudiziell für die Realisierung der Doppelspur», so Gmünder. Aktuell sind die Appenzeller Bahnen daran, eine Standortbestimmung vorzunehmen, da die Kosten für die Doppelspur aus dem Ruder zu laufen scheinen. Die IG will sich dafür einsetzen, dass auch andere Varianten geprüft werden.

Die IG befindet sich in Gründung. Der Statutenentwurf liegt vor, ebenso die Traktandenliste zur Gründungsversammlung. Gmünder schätzt, dass im kommenden Monat alle Vorbereitungen abgeschlossen sein werden. Dann wird auch die Antwort des Gemeinderates zur Petition vorliegen. «Sie ist entscheidend für die Planung unseres weiteren Vorgehens», so Gmünder.

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