Ideen für die Alpenstadt der Zukunft

Der Gemeinderat Herisau empfängt eine Delegation der Kantonsschule Trogen zur Präsentation ihrer Ergebnisse des diesjährigen Jugendparlaments zur Alpenkonvention (YPAC).

HERISAU. Die herzliche Begrüssung des Gemeindepräsidenten Paul Signer im Einwohnerratssaal in Herisau erinnerte laut einer Medienmitteilung an die Eröffnungsveranstaltung des «Youth Parliament of the Alpine Convention» (YPAC) im gleichen Saal. Damals organisierte die Kantonsschule Trogen (KST) in den Räumlichkeiten der Herisauer Infrastruktur das YPAC. Wie schon vor zwei Jahren zählten auch heuer zehn Schulen aus den Alpenstaaten Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Slowenien zu den Teilnehmenden. Zu Besuch in Herisau waren Svenja Endress, Jana Rutarux, Nikolai Orgland, Michael Scherrer und Lorenz Tobler von der KST.

Zehn Forderungen

Die Jugendlichen präsentierten unter anderem die von den rund 80 Teilnehmenden in Sonthofen erarbeiteten zehn Forderungen zu ihren Vorstellungen einer «Alpenstadt der Zukunft». Die Qualität der Forderungen beeindruckte auch Gemeinderätin Ursula Rütsche-Fässler. Sie war, gemeinsam mit ihrer Kollegin Regula Ammann-Höhener, zum diesjährigen YPAC in Sonthofen gereist und sei schon damals beeindruckt gewesen, dass Jugendliche aus sehr unterschiedlichen Staaten in der Lage wären, einen gehaltvollen gemeinsamen Nenner zu finden.

Heimarbeit fördern

In Herisau wurde insbesondere der aufkommende Trend zu Heimarbeit (home office) diskutiert. Dabei beschäftigte die Frage, inwieweit dies in der Verwaltung der Gemeinde Herisau Raum hat. Der Gemeinderat sei durchaus bemüht, die Möglichkeit für Heimarbeit zu schaffen, attestierten mehrere Mitglieder. Dennoch hänge – so wurde kritisch angemerkt – das Ausmass an Möglichkeiten für Heimarbeit letztlich von den Bedürfnissen der Bevölkerung ab. (pd)

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