«Ich werde die Anliegen der Bütschwiler ernst nehmen»

Lisa Leisi möchte sich im Gemeinderat unter anderem dafür einsetzen, dass Bütschwil nichts von seiner Attraktivität als Wohngemeinde einbüsst.

Matthias Giger
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Lisa Leisi wohnt nahe der Thur und möchte im Gemeinderat zur Attraktivität der Wohngemeinde beitragen.

Lisa Leisi wohnt nahe der Thur und möchte im Gemeinderat zur Attraktivität der Wohngemeinde beitragen.

Bütschwil. Lisa Leisi interessiert sich stark für Politik. Schon am Küchentisch ihrer Eltern wurde viel über Politik gesprochen. Sie politisiert für die EDU. Die Familienfrau ist gelernte Pflegefachfrau und wohnt seit über 20 Jahren in Bütschwil beziehungsweise in Dietfurt, nahe der Thur. Sie sei angefragt worden, ob sie nicht für den frei gewordenen Sitz im Bütschwiler Gemeinderat kandidieren möchte. «Ich musste nicht lange darüber nachdenken», sagt Lisa Leisi. Sie wolle dieses Amt gerne ausüben, auch wenn sie nicht genau wisse, was alles auf sie zukommt. «Die Mitarbeit im Gemeinderat sehe ich als Dienst an der Gesellschaft, dem ich mich nicht verweigern möchte», sagt sie. Natürlich habe sie vorher mit ihrer Familie darüber gesprochen. Das Einverständnis ihres Mannes und ihrer Kinder sei ihr wichtig, betont die Frau eines Tierarztes. Eine zweite Frau würde dem Gemeinderat gut tun, findet sie.

Stärke bei sozialen Themen

Sie arbeite gerne mit Menschen zusammen und sehe ihre Stärke bei den sozialen Themen. Erst kürzlich habe sie ein Seminar zum Thema Freiwilligenarbeit besucht. «Im Gemeinderat werde ich mich dafür einsetzen, dass man gerne in Bütschwil und Dietfurt zu Hause ist», sagt sie. Sie wolle die Lebensqualität der Gemeinde erhalten oder steigern, wenn sie Handlungsbedarf ausmacht. Auch werde sie alle Bütschwilerinnen und Bütschwiler in ihren Anliegen ernst nehmen, «egal welchem Alterssegment sie angehören», betont sie.

Keine Eigenwerbung

Finanzen seien nicht ihre Stärke, sie wolle sich dennoch für einen ausgeglichenen Finanzhaushalt und tiefe Steuern stark machen. Angesprochen auf die Werbetrommel für ihre Gemeinderats-Kandidatur meint sie: «Für mich Werbung zu machen, liegt mir nicht. Ich hoffe auf einige unterstützende Leserbriefe.»