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«Ich schreibe und reise»

Nachgefragt

Michael Hug, reisen Sie, um zu schreiben, oder schreiben Sie, um zu reisen?

Weder noch. Ich schreibe und reise. Beides ist nicht abhängig voneinander, die beiden Tätigkeiten ergänzen sich und lassen mich bewusster reisen und bewusster schreiben. Schreiben gibt dem Reisen mehr Sinn, und Reisen inspiriert zum Schreiben!

Ihr Schreibstil wird manchmal als Gonzo-Journalismus bezeichnet. Was heisst das?

Einerseits die harten Fakten einbringen, anderseits persönliche Eindrücke und Einsichten. Ich bin irgendwann zufällig auf den Begriff gestossen und habe festgestellt, dass er das beschreibt, was ich mache. Ich schreibe über das, was ich sehe und über versteckte Zusammenhänge. Meine Form des Geschichtenerzählens ist sehr subjektiv. Ich möchte trotzdem, dass sich die Lesenden selbst ein Urteil bilden.

Goethe soll gesagt haben «Man sieht nur, was man weiss». Richtig oder falsch?

Richtig, aber fatal. Man kann daraus schliessen, dass man am besten nichts weiss, dann muss man nicht hinsehen. Man kann sich aber auch wissend machen, um besser zu sehen. Ich bin ein grundsätzlich neugieriger Mensch und möchte alles wissen, zumindest möglichst vieles. Dieses Wissen lässt mich vieles anders betrachten. (pek)

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