«Ich habe mein Vorbild besiegt»

Nachgefragt

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Am Rigi-Schwinget hat der 23-jährige Schwinger Dominik Schmid seine aufsteigende Form unter Beweis gestellt. Der Hundwiler legte dabei niemand Geringeren als die noch aktive Schwinger­legende Martin Grab in das Sägemehl.

Dominik Schmid, als Martin Grab seinen ersten Schwingerkranz gewann, waren Sie zwei Jahre alt. Inzwischen hat Grab weit über hundert Kränze und dennoch haben Sie ihn am Sonntag besiegt. Ein gutes Gefühl?

Ja sehr. Zumal Martin Grab seit jeher mein schwingerisches Vorbild war. Entsprechend nervös war ich vor diesem Gang.

Trotz des Sieges über Ihr Vorbild hat es knapp nicht zum Kranz gereicht. Was überwiegt? Die Enttäuschung über den verpassten Kranz oder die Freude über den besonderen Sieg?

Klar, dass ich den Bergkranz um einen Viertelpunkt verpasst habe, ärgert mich. Der Sieg über Martin Grab stärkt aber mein Selbst­vertrauen und mildert die Enttäuschung.

Letztes Jahr waren Sie verletzt, in der laufenden Saison resultierten schon drei Kränze. Woher diese Steigerung?

Ich habe im vergangenen Winter viel Zeit in das Training investiert. Auch mental konnte ich mich verbessern. Meine Resul­tate zeigen mir auf, dass auch am Schwägalp-Schwinget einiges möglich sein könnte. (bei)