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«Ich habe mein liebstes Hobby zum Beruf gemacht»

Goldener Boden
Aufgezeichnet von Anina Rütsche
Die 33-jährige Lilian Brocker aus Kirchberg führt seit Sommer 2017 ihren eigenen Geschenkladen Lilavendel in St. Gallen. (Bild: Anina Rütsche)

Die 33-jährige Lilian Brocker aus Kirchberg führt seit Sommer 2017 ihren eigenen Geschenkladen Lilavendel in St. Gallen. (Bild: Anina Rütsche)

Schon als Kind, damals in Kirchberg, habe ich unglaublich gerne gebastelt. Vor Kurzem konnte ich dieses Hobby zum Beruf machen. Im vergangenen Sommer habe ich nämlich meinen Geschenk- und Dekorationsladen Lilavendel eröffnet. Er befindet sich an einer Hauptverkehrsachse in der Stadt St. Gallen. Der Schritt in die Selbstständigkeit war für mich eine gute Entscheidung, denn nun bin ich beruflich so flexibel wie zuvor noch nie.

Im «Lilavendel» biete ich verschiedene Dinge an, die sich wunderbar als Geschenke eignen. Dazu gehören Kinderkleider, Holzspielsachen, Schmuck, Kerzen, mehrheitlich vegane Naturkosmetik sowie Konfitüren und verschiedene Sirupsorten. Der Grossteil des Lilavendel-Sortiments stammt aus der Schweiz. Regionalität ist mir wichtig. Die Produkte werden von Leuten aus meinem Bekanntenkreis oder in Werkstätten von Stiftungen angefertigt. Ich selbst stelle Nuggiketteli aus Perlen her und ich besticke Lätzli und Nuschis für Kleinkinder. Das mache ich mit einer besonderen Stickmaschine, die bei mir zu Hause steht. Im Laden habe ich leider keinen Platz dafür, das finde ich schade.

Im Verkauf bin ich eine Quereinsteigerin. Ich setze auf «Learning by doing» und auf die Unterstützung meiner Angehörigen. Meine Schwester, die Grafikerin ist, hat sich um die Gestaltung des Logos, des Internetauftritts und der Drucksachen von «Lilavendel» gekümmert. Meine Mutter unterstützt mich im Verkauf, mein Vater bei der Büroarbeit.

Mein Laden ist mittwochs und freitags von 14 bis 18 Uhr geöffnet, zudem samstags von 9 bis 16 Uhr. Ausserdem habe ich vor Kurzem unter www.lilavendel.ch einen Online-Shop eingerichtet. Alle Produkte, die im Geschäft angeboten werden, können dort gegen Porto bestellt werden. Wenn ich nicht im Laden bin, arbeite ich als Nanny. Das gefällt mir, doch mein Ziel besteht darin, einmal ganz vom Ertrag des Geschenkladens leben zu können.

Aufgezeichnet von Anina Rütsche

anina.ruetsche@toggenburgmedien.ch

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