«Ich empfehle, ein solches Amt zu übernehmen»

Nachgefragt

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Morgen Freitag gibt Thomas Rohrer das Präsidentenamt des Turnverein Herisau ab. Der 33-Jährige stand dem Verein während fünf Jahren vor.

Morgen ist es so weit. Sie geben das Präsidium ab. Steigt dabei Wehmut auf?

Einerseits Ja. Ich habe das Amt mit viel Herzblut ausgeführt und war intensiv dabei. So gesehen macht mich mein Rücktritt schon ein bisschen wehmütig. Andererseits bin ich jetzt 33 Jahre alt und habe schon elf Jahre im Vorstand und als Präsident im Verein mitgewirkt. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um dem Elan von Jungen Platz zu machen.

Welches sind die bleibenden Erinnerungen? Einer der Höhepunkte war die Organisation des Appenzeller Kantonalen Turnfests im Jahr 2008 durch den Turnverein Herisau. Aber auch die Organisation der Delegiertenversammlung des Appenzellischen Turnverbands 2012 bleibt mir in guter Erinnerung. Insgesamt faszinierte mich immer wieder, was in jedem Jahr alles mit freiwilligem Engagement erarbeitet wurde.

Ziehen Sie auch einen persönlichen Nutzen aus dieser Zeit?

Ganz gewiss. Der Turnverein Herisau besteht aus unterschiedlichen Riegen. Diese zu orchestrieren, hat mir persönlich viel gebracht. Ich habe gelernt zu koordinieren, und ich hatte mit sehr vielen Ansprechpersonen zu tun. Dabei konnte ich mein Netzwerk ausbauen. Ich empfehle, ein solches Amt zu übernehmen.

War die Nachfolgeregelung schwierig?

Es hat sich bewährt, dass die jungen Mitglieder rechtzeitig nachgenommen werden. Schliesslich hat es für die Mitarbeit im Vorstand oder gar als Präsident trotzallem ein paar zusätzliche Gespräche benötigt. (bei)