«Ich bin nie nervös»

Nachgefragt

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17 Jahre alt und bereits in der höchsten Unihockey-Liga der Schweiz: Dominik Alder aus Herisau spielt beim UHC Waldkirch-St. Gallen. Momentan ist er aber in Schweden. Mit der Schweizer U19-Auswahl nimmt er dort an der Juniorenweltmeisterschaft teil. Neben dem Unihockey hat er auch anderes zu tun: In diesem Sommer wird er die Matura abschliessen.

Was sind Ihre Ziele für die WM?

Ich will am Schluss sagen können, dass wir eine gute WM gespielt haben. Die Schweiz ist ja eine der besten Unihockeynationen, deshalb müssen wir sicher die Gruppenphase überstehen. Ich will alles geben und möglichst viel zum Einsatz kommen.

Wie kämpfen Sie gegen die Nervosität an?

Da habe ich Glück: Ich bin fast nie nervös vor den Spielen. Im Gegenteil, ich bin eigentlich jeweils sehr ruhig. Falls ich doch einmal nervös bin, gehe ich in mich und beruhige mich selbst. Das klappt eigentlich auch sehr gut.

Gibt es etwas, das Ihnen besonders gefällt in Schweden?

Unser Hotel ist sehr schön. Es liegt direkt an einem See. Das hat aber auch Nachteile: Heute morgen mussten wir zur Regeneration ins kalte Wasser gehen.

Haben Sie Zeit, das Land zu entdecken?

Die meiste Zeit sind wir in der Arena und bereiten uns vor. Aber am Montagnachmittag konnten wir in die Stadt und dort einige Dinge anschauen gehen.

Wie bringen Sie Schule und Unihockey unter einen Hut?

Ich bin an der Sportschule Appenzellerland, deshalb klappt das eigentlich ziemlich gut. Anlässe wie die WM muss ich einfach drei Wochen vorher anmelden und dann bekomme ich frei.

Seit wann spielen Sie in der Schweizer Auswahl?

Seit eineinhalb Jahren. Wir haben an den Wochenenden Lehrgänge in Zürich oder in Bern. Dort lernt man auch die anderen Spieler kennen, obwohl man die meisten schon von der Meisterschaft kennt.

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

Ich schliesse die Matura ab und versuche dann den Numerus Clausus. Wenn ich ihn bestehe, will ich Medizin studieren. Dann gilt es, Studium und Unihockey unter einen Hut zu bringen.(ele)