«I ma nümm i ha gnue»

UNTERWASSER. Den Liedtext ihres Hits «I ma nümm» strafte Dodo Hug Lügen. Mit ihrem Auftritt am Freitag im vollbesetzten Zeltainer Unterwasser bewies sie das Gegenteil.

Katharina Rutz
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Dodo Hug überzeugte bei ihrem ersten Auftritt im Zeltainer. (Bild: Katharina Rutz)

Dodo Hug überzeugte bei ihrem ersten Auftritt im Zeltainer. (Bild: Katharina Rutz)

Dodo Hug gastierte zum ersten Mal im Zeltainer bei Martin Sailer. Sie kam im Duo mit ihrem Musiker Efisio Contini aus Sardinien. Passend dazu wählte sie ihr Outfit: Vor der Pause erschien sie in Türkis wie das Meer und nach der Pause mit korallenartiger Frisur (siehe Bild). Doch nicht nur ihre Kleidung war wechselhaft.

In ihren Liedern sprang sie im selben Satz von Italienisch, zu Spanisch, ins Schweizerdeutsche, zu Französisch und das ganze wieder zurück. Das Konzert war ein bisschen wie Ferien – fremde Sprachen und fremde Rhythmen.

Und wer zu Hause in der Schweiz bleiben wollte, den entführte Dodo Hug mit «Baden, Baden» zum Wellnessen – nach Baden.

Mit anhaltendem Applaus forderte das Publikum auf der vollbesetzten Tribüne im brütend heissen Zeltainer nach dem eher kurzen stündigen Programm eine Zugabe. Diese gab Dodo Hug selbstverständlich. Bis sie sich mit ihrem Hit «I ma nümm» schliesslich allen zu verstehen gab, dass das Konzert nun wirklich zu Ende war.

Sympathisch sass die Künstlerin danach aber noch lange am Tisch und plauderte mit den Zuhörerinnen und Zuhörern während sie eine verkaufte CD nach der anderen signierte.

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