HV des Entlastungsdienstes

Der Entlastungsdienst Alt-, Neu- und Obertoggenburg verbuchte im letzten Jahr einen starken Anstieg der Betreuungseinsätze (364) und auch der geleisteten Betreuungsstunden (2516), berichtete Vermittlerin Maja Frischknecht in ihrem Jahresbericht. Mehr als 15 Familien nutzten das Angebot.

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Der Entlastungsdienst Alt-, Neu- und Obertoggenburg verbuchte im letzten Jahr einen starken Anstieg der Betreuungseinsätze (364) und auch der geleisteten Betreuungsstunden (2516), berichtete Vermittlerin Maja Frischknecht in ihrem Jahresbericht. Mehr als 15 Familien nutzten das Angebot. Frischknecht schilderte an der HV vom Montag, wie eine Situation schnelle Hilfe nötig machen kann, so wie bei einer Familie, in der die noch junge Mutter an einer rasch voran schreitenden Form von Alzheimer erkrankte.

Frischknecht wies darauf hin, dass altersbedingte Krankheiten gemäss den Statuten nicht zum Hauptgebiet des Entlastungsdienstes gehören, sondern vor allem die Betreuung von Behinderten und Kindern mit ADS. Der Entlastungsdienst finanziert sich grösstenteils über Spenden, Mitgliederbeiträgen und den Erträgen aus caritativen Aktivitäten. Kassiererin Edith Stillhart dankte besonders den Kirchgemeinden für die Kollekten, den Ebnat-Kappler Sternsängern und den Dietfurter Schulen für namhafte Beiträge.

Präsident Willi Scherrer ehrte die verdienten Betreuerinnen, die auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Betreuungsdienst als Mitglieder treu blieben: Vroni Dietschwiler, Lilly Bösch und Claire Bale sowie der zurückgetretenen Vizepräsidentin Manuela Tschumper. Für sie wurde Vreni Kuratli aus Hemberg in den Vorstand gewählt. Die Bäuerin und Mitarbeiterin an der Heilpädagogischen Schule Wattwil sagte, sie habe bei ihrer Arbeit erlebt, wie wichtig der Entlastungsdienst für die Behinderten und ihre Familien sei. (tra)

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