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HUNDWIL: Überarbeitung ist notwendig

0,7 Hektaren Bauzone müssen ausgeschieden werden. Eine Kommission wird mit einem Raumplanungsbüro Vorschläge vorlegen.

Nachdem nun der kantonale Richtplan nachgeführt und an das eidgenössische Raumplanungsgesetz angepasst ist, heisst es auch für die Gemeinden ihre kommunale Richtplanung anzupassen. Die Inkraftsetzung des kantonalen Richtplans nach Bundesgenehmigung steht jedoch noch aus.

In der Gemeinde Hundwil hat dazu im Gemeinderat eine Strategiesitzung stattgefunden, die Ortsplanungskommission ist gewählt und hat ihre erste Sitzung durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine neue, temporäre Kommission. Ihr gehören nach einer Mitteilung der Gemeindekanzlei an: Gemeindepräsidentin Margrit Müller (Präsidium), Walter Buff (Aktuariat), Hans Giger, Ueli Reifler, Heinz Fiechter und Urs Brotschi. Hundwil ist im kantonalen Richtplan als ländliche Gemeinde klassiert.

Die Chancen einer ländlichen Gemeinde sollen in einer sanften Entwicklung und in der Bewahrung der ländlichen Qualität liegen. Ebenfalls gilt Hundwil als eine der sieben Auszonungsgemeinden in Ausserrhoden und muss 0,7 Hektaren unbebaute Bauzone ausscheiden. Diese Flächen wurden bereits andiskutiert und Vorschläge werden ausgearbeitet. Ab 0,6 Hektaren zu grosse Bauzonenfläche kommt eine Gemeinde in die Pflicht der Auszonung. Für Hundwil ist dies nach Ansicht von Gemeindepräsidentin Margrit Müller umso ärgerlicher, als nach intensiven Vorarbeiten und finanziellen Aufwendungen doch Vorprojekte vorliegen. Diese waren zum Teil auch im Kanton in der Vorprüfung, bevor der Richtplan im Kantonsrat verabschiedet wurde. Nun führt der Weg nur mit rechtsverbindlichem Nachweis der Auszonungsfläche und einer Überarbeitung des kommunalen Richtplans zum Ziel - aus Sicht des Gemeinderates ein Widerspruch zum immer wieder aufgehaltenen Mahnfinger, es finde keine Entwicklung allgemeiner Art und keine Entwicklung der Steuerkraft in Hundwil statt. Alle Projekte sind blockiert, bis die Anpassung rechtskräftig ist. Die Kommission wird mit einem Raumplanungsbüro Vorschläge ausarbeiten. Danach werden diese öffentlich vorgestellt und diskutiert. (gk)

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