Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

HUNDWIL: Einheimische im «Hörnli»

Das Restaurant Hörnli nahe der Schul- und Mehrzweckanlage Mitledi bekommt neues Leben eingehaucht. Die hiesige Bauernfamilie Frischknecht übernimmt.
Bruno Eisenhut
Käthi Frischknecht mit Ehemann Hännes und den beiden Söhnen Johannes (13 Jahre) und Beat (11). (Bild: Bruno Eisenhut)

Käthi Frischknecht mit Ehemann Hännes und den beiden Söhnen Johannes (13 Jahre) und Beat (11). (Bild: Bruno Eisenhut)

Bruno Eisenhut

bruno.eisenhut@appenzellerzeitung.ch

Nach dem angekündigten Rückzug der bisherigen Wirtsleute des Restaurant Hörnli in Hundwil machte sich der Besitzer Walter Mazenauer auf die Suche nach geeigneten Nachfolgern. Fündig wurde er im eigenen Dorf. Die einheimische Käthi Frischknecht übernimmt das Restaurant per 1. Februar und will es im bekannten Stil weiterführen. Sie freue sich auf die neue Aufgabe in der Gaststube mit dem markanten Holzofen, erklärt die fünffache Mutter. Schon immer habe sie mit dem Wirten geliebäugelt, erklärt sie. Nun habe sie diese Chance nicht ungenutzt vorbeiziehen lassen wollen. Wenn die 38-Jährige sagt, dass das «Hörnli» zum Familienbetrieb werden solle, glaubt man das gerne. Die zweitälteste Tochter schliesst in Bälde ihre Ausbildung zur Restaurationsfachfrau ab und auch die anderen Kinder signalisieren Bereitschaft zur Mithilfe. Auch Käthi Frischknechts Ehemann Johannes – die Einheimischen kennen ihn als «Büel-Hännes» – steht für Einsätze im Restaurant bereit. Seine hauptsächliche Wirkungsstätte wird aber weiterhin der achteinhalb Hektaren grosse Landwirtschaftsbetrieb im Büel in Hundwil bleiben.

Gut-bürgerliche Küche geplant

Käthi Frischknecht plant täglich ein Mittagsmenu anzubieten. Für das Gelingen der Speisen sorgt sie sogleich selber und übernimmt das Zepter in der Küche. Eine Metzgete mit Fleisch vom Alpschwein fasst sie zudem ins Auge oder auch Käsespezialitäten. Fleischlieferant soll hauptsächlich der eigene Landwirtschaftsbetrieb - dem auch die Alp «Tannen» auf der Schwägalp angehört – sein, so die künftige «Hörnli»-Wirtin.

Auftakt mit Dekoration

Gleich zu Beginn greift Käthi Frischknecht eine langjährige, inzwischen ein wenig in Vergessenheit geratene, «Hörnli»-Tradition auf. «Das Hörnli wird während der kommenden Fasnacht wieder dekoriert sein», sagt sie. Zwar ist das Motto noch nicht definiert, der umtriebigen Mutter kauft man es aber ab, dass trotz der kurzen verbleibenden Zeit ein gemütlicher fasnächtlicher Auftakt möglich wird. «Im Hörnli soll man sich wieder treffen, egal ob Fasnacht oder nicht», sagt sie.

Einkehren werden im «Hörnli» wohl Gäste aus dem Dorf und der näheren Umgebung, hofft Käthi Frischknecht. Während zehn Jahren hat sie in der Alpkäserei Schwägalp gearbeitet und zudem während vierer Jahre in einer Bäckerei gearbeitet. «Ich kenne die Leute von hier», sagt sie. Käthi Frischknecht weiss also, was der «Hörnli»-Gast wünscht.

Hinweis

Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag geschlossen, restliche Tage offen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.