Hohe Textilkunst im Hotel

HEIDEN. Zum Angebot des Hotels Heiden gehören seit heute vier Textilzimmer. Exklusive Stoffe der St. Galler Firma Jakob Schlaepfer lassen die Herzen der Textilkenner höher schlagen.

Bruno Eisenhut
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Die Hoteliers Barbara und Caspar Lips empfangen die Gäste im Jakob-Schlaepfer-Zimmer. Speziell die weisse Paillettentapete im Hintergrund und das bunte Plaid stechen ins Auge. (Bild: bei)

Die Hoteliers Barbara und Caspar Lips empfangen die Gäste im Jakob-Schlaepfer-Zimmer. Speziell die weisse Paillettentapete im Hintergrund und das bunte Plaid stechen ins Auge. (Bild: bei)

«Die Zusammenarbeit mit der Textilfirma Jakob Schlaepfer aus St. Gallen war für uns ein Glücksfall», sagt Hotelier Caspar Lips. Damit spricht er die vier jüngst sanierten Zimmer im Hotel Heiden an – die Textilzimmer. Besonders ins Auge sticht das Interieur des Zimmers 107: das Jakob-Schlaepfer-Zimmer.

Eleganz im Zimmer 107

Eine elegante Paillettentapete, hochwertige Vorhänge, ein buntes Plaid als Zierde auf dem Bett und verschiedene Zierkissen aus auserlesenen Stoffbezügen lassen das Zimmer 107 zum Haute-Couture- Zimmer werden. «Dieses von der Firma Jakob Schlaepfer designte Zimmer kann explizit gebucht werden», erklärt Caspar Lips. Mit diesem Angebot biete man den Kunden einen merklichen Mehrwert, fügt Gastgeberin Barbara Lips an. Textilinteressierten Gästen soll ein umfangreiches Paket mit Angeboten zur Verfügung stehen, schaut Caspar Lips in die Zukunft. So soll ein Besuch im St. Galler Textilmuseum genauso mit einer Übernachtung im Textilzimmer des Hotels Heiden kombiniert werden können wie beispielsweise ein Besuch im Volkskunde-Museum Stein.

240 000 Franken investiert

Nebst dem Jakob-Schlaepfer- Zimmer stehen den Gästen des Hotels Heiden drei weitere Textilzimmer zur Buchung zur Verfügung; für die Gestaltung dieser Zimmer waren die Gastgeber verantwortlich. Die Stoffe stammen ebenfalls aus der Produktion der Firma Jakob Schlaepfer. Das Hotel Heiden liess sich die Umgestaltung der Zimmer einen beachtlichen Betrag kosten: rund 240 000 Franken. «Wir befassten uns ohnehin mit der Sanierung unserer Zimmer», so Caspar Lips. «Da kam die Zusammenarbeit mit dem Verein Textilland Ostschweiz gerade richtig.» Mitte Februar begannen im Viersternehotel die Sanierungsarbeiten. Vier Wochen später stehen die Zimmer zum Bezug bereit. «Wir haben bereits Anfragen und Buchungen für die speziell dekorierten Zimmer», sagt Vizedirektor Andreas Marty. «Auf unserer Homepage weisen wir mit Panoramabildern auf das neue Angebot hin.»