Hohe Mehrkosten im Bereich Soziales

HERISAU. Die aktuelle gesellschaftliche und geopolitische Lage hat das Budget der Gemeinde Herisau in Teilbereichen des Ressorts Soziales gemäss einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei gesprengt.

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HERISAU. Die aktuelle gesellschaftliche und geopolitische Lage hat das Budget der Gemeinde Herisau in Teilbereichen des Ressorts Soziales gemäss einer Medienmitteilung der Gemeindekanzlei gesprengt. So wird bei der Regionalen Berufsbeistandschaft das kalkulierte Defizit von 560 000 Franken gemäss Hochrechnung um 215 000 Franken überschritten. Hauptursache ist die im Laufe des Jahres notwendig gewordene Stellenaufstockung. Noch höher fällt die Kreditüberschreitung im Bereich Wirtschaftliche Sozialhilfe aus. Vor allem aufgrund der unbefriedigenden Wirtschaftslage und der um zehn Prozent gestiegenen Fallzahlen muss anstatt mit 4 Millionen Franken Defizit mit über 4,6 Millionen Franken gerechnet werden. Schliesslich zollt auch die Beratungsstelle für Flüchtlinge übergeordneten Entwicklungen Tribut. Hier wird von einer Kreditüberschreitung bis Ende Jahr von 68 000 Franken ausgegangen. Immerhin können in diesem Bereich massive Mehraufwendungen bei der Unterstützung der Flüchtlinge von über einer Million Franken insbesondere durch höhere Beiträge des Bundes und der anderen Ausserrhoder Gemeinden, für die Herisau die Beratungsstelle führt, grossteils kompensiert werden. Der Gemeinderat hat die Kreditüberschreitungen am 17. November diskutiert und schliesslich genehmigt. (gk)