Höhere Ansätze für Pflegeheime

APPENZELL. Die Standeskommission hat gemäss einer Mitteilung der Ratskanzlei die normativ anrechenbaren Pflegekosten in den einzelnen Pflegestufen linear um 10 Prozent erhöht. Sie tat dies auf Antrag des Bürgerheims Appenzell und des Altersheims Gontenbad.

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APPENZELL. Die Standeskommission hat gemäss einer Mitteilung der Ratskanzlei die normativ anrechenbaren Pflegekosten in den einzelnen Pflegestufen linear um 10 Prozent erhöht. Sie tat dies auf Antrag des Bürgerheims Appenzell und des Altersheims Gontenbad. Die beiden Institutionen hatten im vergangenen Jahr mit den damaligen Sätzen ihre Pflegekosten nicht decken können. Künftig werden pro Pflegeminute 1.08 Franken als anrechenbare Pflegekosten anerkannt, heisst es weiter. Der Standeskommissionsbeschluss über die Pflegefinanzierung wurde entsprechend angepasst. Die Standeskommission legt die anrechenbaren Pflegekosten gestützt auf das kantonale Gesundheitsgesetz fest. Die Änderung ist per Anfang 2013 in Kraft getreten. Für das laufende Jahr ergebe sich in den Pflegeinstitutionen bei gleichbleibenden Fallzahlen ein voraussichtlicher Mehraufwand von knapp 370 000 Franken zulasten des Kantons. (rk)

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