Höchstes Dorf – höchster Berg

Die Neckertaler Gipfelwanderung vom 23. August führte von Hemberg, dem höchsten Neckertaler Dorf, auf den Hochhamm, den höchsten Aussichtspunkt in der Region.

Adolf Fäh
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Die Neckertaler Gipfelwanderung vom 23. August führte von Hemberg, dem höchsten Neckertaler Dorf, auf den Hochhamm, den höchsten Aussichtspunkt in der Region.

Petrus begrüsste die muntere Wanderschar auf dem Weg zur Schwanzbrugg mit einem Nieselregen, weshalb im «Rössli» im Bächli ein Kaffeehalt eingeschaltet wurde. Anschliessend konnte der schweisstreibende Aufstieg auf die Brandhöchi bei idealen Wanderbedingungen in Angriff genommen werden.

Von dort führte eine angenehme Gratwanderung zum Bergrestaurant Hochhamm. Der recht zügige Wind veranlasste uns, das Mittagessen nicht wie vorgesehen auf der Aussichtsterrasse einzunehmen. Das gab Petrus die Möglichkeit, die Schleusen doch noch zu öffnen, während wir es uns im Trockenen gemütlich machten.

Das letzte Wegstück auf den Aussichtspunkt Hochhamm konnte wieder ohne Regenschutz bewältigt werden. Die dunstfreie Aussicht nach Norden reichte weit über den Bodensee hinaus. Dagegen war die Sicht auf den Alpstein trotz der abgeholzten Bäume durch die herabhängenden Wolken stark eingeschränkt. Der Abstieg führte die Wandergruppe zum Tüfenberg und über den Fuchsstein hinunter zum Zielort Schönengrund. Bis zur Abfahrt der Postautos blieb noch genügend Zeit für eine Einkehr im «Ochsen». Das gab dem Wanderleiter Gelegenheit, auf die nächste Neckertaler Wanderung hinzuweisen, die am 13. oder 20. September auf dem Jakobsweg von Schönengrund über Arnig, Bergli, Dicken und Chäseren nach St. Peterzell führt.

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