Hinter dem Regenbogen

Lesetipp

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Unter den Taliban dürfen Rahima und ihre Schwestern keine Schule besuchen. Frauen werden im Haus gehalten und sie wird mit 13 Jahren mit einem älteren, brutalen Warlord verheiratet und soll Söhne gebären. Sie sehnt sich nach der Freiheit, die sie kennen gelernt hat, als sie als «Bacha Posh» lebte. Bei dieser Sitte wird in einer Familie mit Töchtern ein Mädchen bestimmt, das für eine Zeit als Junge leben kann. In ihrer neuen Existenz als Ehefrau sucht Rahima nach einem Fluchtweg. Im Romandebüt der amerikanischen Autorin kommt der Leserschaft das Schicksal afghanischer Frauen sehr nahe. Die Ich-Erzählerin Rahima schildert die afghanischen Traditionen und auch ihren Leidensweg. Immer wieder wird Bezug genommen auf die historische Geschichte Shekibas. Beide so unterschiedlichen Frauen suchen einen Fluchtweg.

Nadia Hashimi: Hinter dem Regenbogen; Verlag: Lübbe, 555 Seiten; Bibliothek Mosnang.