Hilfe für freiwillige Helferinnen und Helfer

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Markus Giger bei der Präsentation. (Bild: PD)

Markus Giger bei der Präsentation. (Bild: PD)

Herisau Bei Unfällen, bei Brandfällen mit Verletzten und Toten, bei Selbsttötungen und anderen ausserordentlichen Todesfällen können die Feuerwehren, die Polizei und andere Organisationen, die Menschen in akuten Krisensituationen antreffen, auf die Unterstützung von sogenannten Care Teams zählen. Das sind freiwillige Helferinnen und Helfer, die rund um die Uhr bereit sind, traumatisierten Menschen, vor allem auch Kindern, sofort Hilfe anzubieten. Der «Gemeinnützige Verein Psychosoziale Notfallversorgung Appenzellerland» ist ihre Dachorganisation, die für den Gedankenaustausch unter den Mitgliedern sorgt und unter anderem auch die Weiterbildung der Mitglieder organisiert. Das kostet Geld, denn Fortbildung dieser Art kann nur von ausgewiesenen Fachleuten geboten werden.

Nach einer Orientierung über Auftrag und Organisation des Care Teams beschloss der Kiwanis Club Säntis Herisau, etwas Wesentliches zur fachlichen Weiterbildung der freiwilligen Hilfsorganisation beizutragen. Ein wichtiges Argument sei dabei auch die Tatsache gewesen, dass die Mitglieder des Care Teams nur eine bescheidene Vergütung erhalten für ihre Arbeit, und dass sie selber für ihre Weiterbildung aufkommen müssen. Darum überreichte vor Kurzem Anjan Sartory, der Präsident des Kiwanis Clubs Säntis, dem Präsidenten des Care Teams, Johann Inauen, einen Beitrag von 2000 Franken für eine Weiterbildungsveranstaltung. Es soll sich bei dieser Unterstützung nicht um eine einmalige Aktion handeln. Es bestehe die Absicht, schreibt der Kiwanis Club Säntis in einer kürzlich versandten Mitteilung, bei Bedarf auch in Zukunft helfend einzugreifen. (pd)