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In Rehetobel geht ganz schön die «Post» ab

Nachdem kürzlich das Restaurant Dorf 5 eröffnet wurde, wird nun auch in der benachbarten «Post» wieder gekocht. Und dies auf beachtlichem Niveau.
Karin Erni
Gastgeberin Katja Fuchs in der heimeligen Gaststube im ersten Stock. (Bild: Bilder: Karin Erni)

Gastgeberin Katja Fuchs in der heimeligen Gaststube im ersten Stock. (Bild: Bilder: Karin Erni)

Das «Pöschtli», wie das hübsche Erststockbeizli liebevoll genannt wird, war unter Monika und Paul Zünd eine beliebte Adresse für Gourmets. Nach einer längeren Pause, in der die Liegenschaft renoviert wurde, konnten neue Gastgeber gefunden werden. Katja Fuchs kommt aus Brasilien und führte dort erfolgreich mehrere Restaurants. Ihr Konzept aus europäischer Küche mit südamerikanischen Einflüssen verspricht völlig neue Geschmackserlebnisse.

Neue Geschmackserlebnisse

«Was Europäer von der brasilianischen Küche kennen, sind in der Regel Fleisch- und Bohnengerichte. Doch die brasilianische Küche ist viel mehr als das. Die Ursprungsbevölkerung hat ihre ganz eigenen Zutaten und Zubereitungsarten», sagt Katja, die teilweise brasilianischer Abstammung ist. Sie hat bei ihrer indianischen Grossmutter traditionelle Rezepte abgeschaut. Mit diesen Erfahrungen hat die gelernte Köchin einen ganz eigenen Stil entwickelt. Sie kombiniert tropische Zutaten wie Kochbananen, Süsskarto ffeln, Kokosnuss oder Maniok mit hiesigen Produkten wie Käse, Schinken oder Champignons. Die brasilianische Küche kennt zudem spezielle Zubereitungsarten für Fleisch. Durch den langsamen Kochprozess erhält dieses eine besonders zarte Konsistenz.

Das Beste aus zwei Kontinenten

Ein typisches Menü in der «Post» könnte folgendermassen aussehen: Zur Vorspeise gibt es Kaninchenfilet umhüllt mit Appenzeller Rohschinken auf einem Frühlingssalätchen, angemacht mit einer erfrischenden Passionsfruchtsauce. Für Fischliebhaber wickelt die Köchin europäischen Kabeljau in ein Bananenblatt und brät ihn auf diese Weise, wodurch der Fisch eine ganz eigene Geschmacksnote erhält. Ebenfalls ein Gedicht ist der Fischeintopf in Kokosnusssauce. Eine Art Terrine aus Kochbananen mit zartem Trockenfleisch und elegant mit Trüffelöl abgeschmeckt ist ebenfalls erhältlich. Das Rindsfilet kommt für einmal mit einer würzigen Zimtsauce nappiert und mit Brokkolimousse auf den Teller. Zum Dessert gibt’s ein Kokosnussküchlein mit einer Sauce aus frischen Himbeeren.

Mittags wird täglich ein leichtes Menü im europäischen Stil serviert. Abends können die Gäste à la Carte bestellen. Gekocht werde in erster Linie, was frisch sei und Saison habe, sagt Katja Fuchs. «Auf Anfrage kreieren wir auch gerne ein Überraschungsmenü.»

Hinweis: Das Restaurant Post ist von Mittwoch bis Samstag durchgehend geöffnet von 11.30 bis 22 Uhr (warme Küche von 11.30 bis 14 Uhr und von 18 bis 21.30 Uhr) Sonntag geöffnet von 11.30 bis 20 Uhr, durchgehend warme Küche. Reservationen unter Tel: 076 208 26 28.

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