Heute definitiv: FC Herisau startet in die Rückrunde

Der FC Herisau empfängt heute Samstag, 27. März, 17 Uhr, auf dem Ebnet den FC Widnau zum ersten Spiel der Rückrunde.

Bruno Eugster
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Fussball. Schlechte Witterungsverhältnisse und – damit verbunden – unspielbare Terrains waren verantwortlich, dass der FC Herisau die Rückrunde erst mit vierzehntägiger Verspätung in Angriff nehmen kann. Und es kommt für die Herisauer gleich knüppeldick: Innert zwei Wochen absolviert der FCH gleich vier Meisterschaftsspiele. Den Auftakt macht er heute Samstag mit dem Heimspiel gegen den FC Widnau. Am Gründonnerstag, 1. April, ist im Nachtragsspiel der FC Bülach zu Gast.

Der Blick auf die Tabellensituation zeigt, dass beide Gegner in der gleichen Gefahrenzone liegen wie der FC Herisau.

Vollerfolge sind gefordert

Für das Trainergespann Simoglou/Troccoli gibt es kein Abwägen mehr. «Um das Minimalziel, den Klassenerhalt, zu erreichen, müssen Punkte her. Deshalb sind diese beiden Heimspiele von extremer Bedeutung.» In der Tat muss man kein Fussballprophet sein, um dieser Meinung zu entgegnen. «Der Siegeswille und die Einstellung stimmen, und es ist enorm wichtig, dass es endlich losgeht.

Und obwohl wir, das viertägige Trainingslager in Italien ausgenommen, kaum die Möglichkeit hatten, auf Naturrasen zu trainieren, sind wir mit der Fitness der Mannschaft sehr zufrieden», so das Trainerduo.

Stark verändertes Kader

Nicht weniger als acht Akteure haben in der Winterpause den FC Herisau verlassen oder figurieren nicht mehr im Kader der ersten Mannschaft. Fünf neue stiessen dazu, und sie werden in der heutigen Begegnung gegen Widnau eingesetzt werden.

«Auch wenn sich die gewünschten Transfers nicht realisieren liessen, sind wir mit dem Erreichten zufrieden. Die Neuverpflichtungen sollen nicht nur Ergänzungsspieler sein, sondern sie sollen die Mannschaft auch weiterbringen. Wir üben keinen Druck aus; alle Spieler wissen genau, um was es geht», meint das von der Mannschaft überzeugte Trainerduo.

Revanche ist angesagt

Auch der heutige Gegner aus dem St. Galler Rheintal hat auf die Rückrunde eine stattliche Anzahl von Mutationen zu verzeichnen. Ganz offensichtlich muss sich die Mannschaft aus Widnau auch noch finden, denn die Startpartie im Derby gegen Nachbar Diepoldsau ging mit 0:3 verloren.

Der FC Herisau hat einiges gut zu machen. Im Vorrundenspiel war der FCH klar die bessere Mannschaft, obwohl er ab der fünften Minute mit lediglich zehn Mann auskommen musste. Dennoch blieben die drei Punkte im Rheintal.

Und obwohl die Ausserrhoder heute auf Captain Eugster (vierte gelbe Karte), den verletzten Obrenovic und den nach wie vor im Ausland weilenden Riedler verzichten müssen, gehen die Trainer sehr zuversichtlich in den Abstiegskampf.

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