Heuer schon um 5.30 Uhr ans Fest

Die dritte Delegiertenversammlung des Vereins Schwägalp-Schwinget plant optimalere Verkehrsverbindungen und beschliesst, künftig auf ein Verschiebedatum zu verzichten. Das OK wird von 30 auf 28 Mitglieder reduziert.

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Die neuen OK-Mitglieder Vroni Bäbler, Jonschwil, Urs Langenauer, Urnäsch, und Sandra Bischof, Waldstatt. (Bild: pd)

Die neuen OK-Mitglieder Vroni Bäbler, Jonschwil, Urs Langenauer, Urnäsch, und Sandra Bischof, Waldstatt. (Bild: pd)

SCHWÄGALP. OK-Präsident Chläus Hörler durfte in seinem Jahresbericht auf ein intensives und erfolgreiches Vereinsjahr zurückblicken. Höhepunkt am Schwägalp-Schwinget 2015 war die neue Stuhltribüne, dank der die Arena nun rund 7250 Sitzplätze umfasst. Dank des unermüdlichen Einsatzes vieler Helferinnen und Helfer (sie leisteten 2015 total fast 7000 Helferstunden) konnte die neue Arena ohne Verzögerungen pünktlich auf das Fest hin aufgebaut werden. Die Investitionen in die neue Arena haben sich bereits im ersten Jahr, trotz anhaltenden Regenwetters am Festsonntag, vollends bewährt: Das OK durfte zur 16. Austragung nicht weniger als 11 500 Festbesucherinnen und -besucher begrüssen. Weiter erwähnte Chläus Hörler, dass der Schwägalp-Schwinget ab sofort den Status von nationaler Bedeutung geniesse und somit ab dem Jahr 2016 auf die Unterstützung der Schweizer Armee zählen dürfe. In dieser Hinsicht ist der Schwägalp-Schwinget anderen national bekannten Anlässen wie beispielsweise der Lauberhornabfahrt gleichgestellt.

Fünf gehen, drei kommen

Die Delegiertenversammlung 2016 hatte sich mit diversen personellen Rochaden im Organisationskomitee zu befassen. Fünf Austritten standen drei Neueintritte gegenüber, was das OK auf künftig 28 Personen reduziert. Die beiden Herisauer Ivo Dörig und Bruno Rohner kommen zusammen auf beachtliche 31 Jahre OK-Tätigkeit. Beide waren somit praktisch seit Beginn an im OK vertreten. Weiter reichten Peter Hartmann aus Zufikon nach fünfjähriger und Marco Tizzoni aus Waldstatt sowie Samuel Niederer aus Jonschwil nach je dreijähriger Mitgliedschaft im OK ihre Rücktritte ein. Vroni Bäbler aus Jonschwil, Sandra Bischof aus Waldstatt und der Urnäscher Urs Langenauer stehen diesen Austritten gegenüber und besetzen die freigewordenen Ressorts neu.

Verschiebung entfällt

Nach der jährlichen Delegiertenversammlung beginnt das OK jeweils umgehend mit den Vorbereitungsarbeiten für die nächste Ausgabe des Bergkranzfestes. In diesem Jahr plant das OK eine Optimierung im Bereich Verkehr. Bereits sicher ist der Ausbau der Postautoverbindungen: Die Besucherinnen und Besucher können heuer bereits ab 5.30 Uhr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ab Urnäsch oder Nesslau auf die Schwägalp anreisen. Zudem verkehren die Postautos anschliessend im Viertelstundentakt ans Fest. Die Anreise ab Urnäsch oder Nesslau wird für sämtliche Festbesucherinnen und Festbesucher, die ihr Ticket im Vorverkauf erwerben, kostenlos angeboten. Weiter wird auf dieses Jahr hin das Verschiebedatum des Anlasses abgeschafft; die Grösse des Schwingfestes verunmögliche eine Verschiebung. (pd)

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