Hervorragend erhalten

ST. GALLEN. Die Kantonsbibliothek Vadiana an der Notkerstrasse 22 in St. Gallen wurde von 1905 bis 1907 vom Architekten Karl Mossdorf für die Ortsbürgergemeinde St. Gallen gebaut.

Roger Berhalter
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ST. GALLEN. Die Kantonsbibliothek Vadiana an der Notkerstrasse 22 in St. Gallen wurde von 1905 bis 1907 vom Architekten Karl Mossdorf für die Ortsbürgergemeinde St. Gallen gebaut. Das denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude reicht von der Hadwig- bis zur Burkhardstrasse und ist innen und aussen hervorragend erhalten. «Die Vadiana gehört wohl zu den herausragenden Schweizer Bibliotheksgebäuden der Jahrhundertwende», heisst es im aktuellen Inventar schützenswerter Bauten der Stadt.

Um die Wende entstanden

Das Gebäude gehört zu einer Reihe öffentlicher Repräsentationsbauten im heutigen St. Galler Museumsquartier, die um die Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert, also während der Stickereiblüte der Stadt, entstanden sind oder geplant wurden. Dazu gehören etwa das Natur- und Kunstmuseum, das Hadwigschulhaus, das Historische und Völkerkundemuseum oder auch das ehemalige Gebäude der Handelsakademie (der heutigen Universität) an der Notkerstrasse 20.

Für Fachpublikum

Heute macht die Kantonsbibliothek in der Vadiana ihre Spezialbestände einem Fachpublikum zugänglich. Im Gebäude befinden sich auch die beiden Stadtarchive der Politischen Gemeinde und der Ortsbürgergemeinde.

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