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Herisauer Sporttage: Ab ins warme Nass beim Tauchen mit Druckluftflasche

Diese Woche finden die Herisauer Sporttage für die Erst- bis Neuntklässler zum zehnten Mal statt. Die Kinder können dabei die verschiedensten Sportarten entdecken – besonders beliebt ist der Wassersport.
Valentina Thurnherr
Das Tauchen mit Druckluftflasche ist seit Jahren einer der beliebtesten Programmpunkte. (Bilder: Valentina Thurnherr)

Das Tauchen mit Druckluftflasche ist seit Jahren einer der beliebtesten Programmpunkte. (Bilder: Valentina Thurnherr)

Übermütig springen die Kinder vom Beckenrand ins warme Wasser. Ein Bub packt sich gleich vier Schwimmnudeln. Ob das nun eine gute Idee war, ist eine andere Frage, aber wenigstens kann er nicht untergehen. Er strampelt mit den Beinen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.

Hauptverantwortliche für den Wassersport-Tag ist Regina Zollet, Vorstandsmitglied des Schwimmclubs Herisau.

«Mit Kindern zu arbeiten, macht immer grossen Spass», sagt sie. «Bei uns können sie sich richtig austoben.»

Dieser Tag sei einer der beliebtesten und sei fast jedes Jahr ausgebucht. Die Schüler werden in vier Gruppen aufgeteilt und können dann jeweils eine Stunde an einer Station verbringen. «Ich versuche immer, die Kinder altersgemäss einzuteilen.» Jede Gruppe werde von einer Person betreut. Die Helfer sind alle Mitglieder des Schwimmclubs Herisau und haben somit auch den BLS-Kurs absolviert. Zusätzlich sei auch noch der Bademeister anwesend, der ein Auge auf alles habe. «Wir sind in Sachen Sicherheit also bestens vorbereitet», sagt Zollet.

Ein Programm mit besonderen Highlight

Thomas Bachmann vom Verein Wassersport Arbon-St. Gallen bringt den Kindern bei, wie sie korrekt ins Wasser springen können, ohne das es weh tut. «Wir hatten schon viele sehr schüchterne Kinder, die nach einer Stunde mit Thomas schon fast Saltos ins Wasser machten», sagt Zollet mit einem Lachen. Auch mit Monoflossen zu schwimmen, sei immer sehr beliebt bei den Schülern. Zusätzlich werden den Kindern allerlei Spiele geboten, bei denen sie sich beweisen können oder einfach spielerisch besser Schwimmen lernen.

«Ein besonderes Highlight ist natürlich das Tauchen mit voller Ausrüstung.» Dazu lernten die Kinder erst im Nichtschwimmer-Becken, wie sie sich korrekt zu verhalten hätten unter Wasser, welche Handzeichen wichtig seien und worauf zu achten sei. «Sie müssen sich auch an die schweren Sauerstoffflaschen gewöhnen und daran, unter Wasser zu atmen, ohne zwischendurch immer aufzutauchen.» Danach gehe es dann ins grosse Becken, wo sie nach verschiedenen Dingen tauchen dürfen. Dabei halten sich die Kinder nicht immer in einem bestimmten Bereich auf. Wenn man genau hinsieht, entdeckt man sie überall im Schwimmbecken am Boden herumtauchen. Ihre Begeisterung können die Kinder, wieder an Land, nicht zurückhalten.

«Es ist extrem cool», sagt ein Mädchen. «Aber auch anstrengend, denn die Flaschen sind sehr schwer.»

Ihr sei unter Wasser auch immer das Mundstück herausgerutscht. «Ich habe den Knopf für die Sauerstoffzufuhr dann immer zu früh gedrückt», sagt sie mit einem Lachen. Sie würde es aber auf jeden Fall wieder machen. Auch ihre Freundin war hell begeistert von ihrem ersten Tauchversuch. «Es hat mir wirklich sehr gefallen. Anfangs war es zwar schwer, an alles zu denken unter Wasser, aber ich würde es auch auf jeden Fall wieder machen.»

In ihrer ersten verdienten Pause geniessen die Kinder heissen Tee und einen Farmerriegel.

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