Herisauer Schützenverein

APPLAUS-RAPPORT

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APPLAUS-RAPPORT

Vom Samstag, 4., bis Montag, 6. Juli, weilte der Schützenverein Herisau am Eidgenössischen Schützenfest im Wallis. Am frühen Samstagmorgen bestiegen die Schützinnen und Schützen mit Begleitung den Car. Die Route führte nach Chur, Disentis und über den Oberalppass nach Andermatt zum Mittagessen. Nach den Pässen Gotthard und Nufenen erreichten die Teilnehmer schliesslich ihr Hotel in Leukerbad. Am Sonntag nach der Waffenkontrolle und dem Munitionsbezug ging es zum Schiessstand Visp-Riedertal. Nach der Mittagsverpflegung waren zwei Scheiben für die Herisauer reserviert. Die sehr hohen Temperaturen machten den meisten Schützen zu schaffen. Nebst einigen sehr guten gab es leider auch enttäuschende Resultate. Am frühen Montagmorgen wurden die Schützinnen und Schützen ins Festzentrum in Raron gefahren. In diesem riesigen Schiessstand mit weit über 100 Scheiben schossen sie die restlichen Stiche. Die besten Resultate im Vereinsstich erzielten Jennifer Kuchler (93 Pkte.), Robin Signer (91 Pkte.) und Stefan Meier (90 Pkte.). Im Weiteren schoss Robin Signer mit Erfolg die grosse Meisterschaft. Nach dem Bezug der Auszeichnungen genossen alle die Heimreise über das Goms und den Furkapass. (pd)

SAC-Lehrgang und Expedition

Der Schweizerische Alpenclub SAC führt zum zweiten Mal einen mehrjährigen Lehrgang für ein SAC-Expeditionsteam mit den besten Nachwuchsbergsteigern aus der ganzen Schweiz durch. Nach einer dreistufigen Selektion unter dem Lead-Guide Denis Burdet wurden fünf Teilnehmer aus den 20 besten Klettertalenten der Schweiz ausgewählt, welche 2016 gemeinsam eine Expedition durchführen werden. Kürzlich traf sich das Team zusammen mit Bruno Hasler, Fachleiter Ausbildung SAC und Chef des Expeditionsteam in Grindelwald, wo es seine Ausrüstung von Salewa in Empfang nehmen durfte, und sich und das Projekt gleich auch der Öffentlichkeit vorstellten. (pd)

EWF Herisau Kulturmarathon

Den hohen Temperaturen trotzend, starteten kürzlich 16 Mitglieder des Eisenbahner Sportvereins EWF Herisau zu einer 20 Stunden Wanderung quer durch das Appenzellerland. Die Route 22, namentlich Kulturspur, ist etwa 55 km lang. Im hügeligen Appenzellerland müssen dabei über 2000 Höhenmeter überwunden werden. Die ganze Strecke von Degersheim nach Rheineck ist mit speziellen Wegweisern vorbildlich beschildert. Die Route 22 ist so festgelegt, dass man bis zu 50 verschiedene, interessante kulturelle, geschichtliche oder landschaftliche Begebenheiten entdecken kann. Datum und Startzeit in Degersheim waren so angesetzt, dass meistens vom Vollmondlicht profitiert werden konnte. Vor allem die Nachttemperaturen mit knapp über 20 Grad waren sehr angenehm zum Wandern. Nach einem Frühstücksbuffet in Teufen steigerten sich die Tagestemperaturen auf über 30 Grad. Unterwegs wurde genügend Tee zum Nachfüllen der Getränkeflaschen organisiert. Über die ganze Strecke konsumierte jeder Teilnehmer sechs bis sieben Liter Flüssigkeit. Beim Naturfreundehaus Kaien stand die vorbestellte kalte Fleischplatte an einem schattigen Sitzplatz für die Wanderschar bereit. In der Bodenseeregion Thal und Rheineck waren die gefühlten schwülen Temperaturen, wie prognostiziert, bei über 35 Grad. Wegen dieser gesamthaft extremen Hitze beendeten einige die Route 22 vorzeitig. Die andern erreichten Rheineck nach 21 Stunden und konnten in der Gartenwirtschaft stolz und gutgelaunt auf die sportliche Leistung anstossen. (pd)

50 Jahre Guggeier Hütte

Seit 50 Jahren grüsst die Clubhütte des Alpinen Skiclubs St. Gallen (ASC) einladend vom Fänerenspitz. Am Sonntag, 28. Juni, strahlte sie speziell geschmückt und bot zusammen mit dem festlich hergerichteten Nebenzelt gegen 100 Clubmitgliedern und Gästen ein herzliches Willkomm. Das «Frühzünder Frühstück» empfing die ersten Ankömmlinge und sorgte mit dem herrlichen Wetter für beste Festlaune. Anschliessend bot der Aufstieg zum Fänerenspitz eine kleine sportliche Betätigung und einen imposanten Rundblick zugleich. Nach Ankunft aller Gäste wurden der bereitgestellte Apéro und das anschliessende, ausgezeichnete Mittagessen durch das Alphornduo Eugen und Stefan wie auch die Familienkapelle Dobler noch zusätzlich bereichert. Wer seinen Aufenthalt im Festzelt einmal unterbrechen wollte, konnte sich in der Hütte einer Diaschau widmen, welche mit sympathischen Schnappschüssen und traumhaften Bildern einen spannenden Rückblick auf ASC-Aktivitäten und das damit verbundene Hüttenleben bot. ASC-Präsident Guido Bischofberger liess in eindrücklicher Art die Geschichte der Hütte Revue passieren. In diesem Zusammenhang blendete er kurz in die Anfänge des 1907 gegründeten ASC zurück und erinnerte an das ideelle Engagement und den Durchhaltewillen der Initianten und der Mitstreiter der folgenden Generation. Viele kurzweilige Gespräche führten vor allem ältere Semester ins bekannte «Weisch no» zurück, andere diskutierten über geleistete oder neu geplante Touren, und wieder andere frönten dem traditionellen kameradschaftlichen Jass oder genossen den herrlichen Ausblick auf den geliebten Alpstein. Am Nachmittag sorgten viele talentierte ASC-Frauen mit ihren selbstgemachten Köstlichkeiten für ein reichhaltiges Dessertbuffet. (pd)

Zum Abschied auf die Alp

Mit zwei besonderen Ereignissen verabschiedete die Kindertagesstätte Wirbelwind in Wolfhalden zehn Kinder, die nach den Sommerferien in den Kindergarten übertreten werden. So waren kürzlich alle Eltern zu einem gemeinsamen Grillabend eingeladen. Als Höhepunkt führten einige Mädchen und Buben den rund 60 Personen ein Schwarzlichttheater vor. Am Tag danach hiess das Ziel Alp Schrina am Walenstadtberg. Diese wird durch Hans und Edith Schmid bewirtschaftet, auf deren Bauernhof in Wolfhalden die Kita Wirbelwind zur Untermiete ist. Voller Vorfreude machten sich die Kinder in Begleitung von drei Leiterinnen auf den Weg nach Walenstadt. Auf der Alp galt das Interesse zuerst einmal dem Spielplatz vor dem Haus. Anschliessend stärkte sich die Reisegruppe mit feinen Grilladen. Am Nachmittag unternahmen die Kinder mit ihren Betreuerinnen einen Spaziergang und besichtigten das Friedensdenkmal Paxmal. Sie lernten jedoch auch das Leben und die Tätigkeiten auf einer Alp näher kennen. Bei einem Rundgang durch die Sennerei erklärte Edith Schmid den Mädchen und Buben die Geheimnisse des Käsens. Besonders gefallen haben ihnen aber die Kühe, Ziegen und Schweine. Die Verantwortlichen der Kita Wirbelwind hoffen, diese Abschiedsreise als feste Tradition einführen zu können. (pd)

Schützengesellschaft Waldstatt

Am letzten Juniwochenende reiste die Schützengesellschaft Waldstatt mit 15 Mitgliedern ans Eidgenössische Schützenfest ins Wallis. Die erhofften Spitzenresultate wurden wegen der heissen Temperaturen und des starken Winds nicht erreicht.

8facher Kranz: Hans Dütschler plus Kranz in der Liegend-Meisterschaft mit 566 Treffern; 7facher Kranz: Werner Marti; 6facher Kranz: Hubert Ammann und Mario Tanner; 5facher Kranz: Walter Nägeli und Wendelin Ritter; 4facher Kranz: Emil Frischknecht und Andreas Koller; 3facher Kranz: Hans Stricker; 2facher Kranz: Willi Eggenberger und Peter Schraner; 1facher Kranz: Sven Blatter und Andreas Tobler. In der Vereinskonkurrenz erreichten die Waldstätter Schützen in der Kategorie 2 ein Resultat von 88,020 Treffern. Nebst dem sportlichen Höhepunkt kam auch das Gesellige nicht zu kurz. Am Sonntag nahmen sie als Zaungäste am Festumzug in Visp teil. Die kurz geratenen Nächte verbrachten die Waldstätter auf einem nahegelegenen Bauernhof in der Nähe von Raron. Der Abschluss fand mit dem ehrenvollen Empfang durch alle Dorfvereine am Dienstagabend in Waldstatt statt. (pd)

Alles garantiert wasserdicht

Am frühen Samstagmorgen des 20. Juni wurden die Turnerinnen und Turner des TV Wolfhalden von strömendem Regen begrüsst. Das sollte das Motto des anstehenden Wochenendes am Turnfest in Mels werden. Dennoch waren alle motiviert. Die Wettkämpfe starteten um 9.30 Uhr und endeten um 12.20 Uhr. In dieser Zeitspanne blieb garantiert niemand trocken. Trotzdem wurde das Wettkampftraining belohnt und jede Disziplin gekonnt ausgeführt. Besonders heraus gestochen ist die Fachtestgruppe; sie wurde mit der Note 9,75 belohnt.

Auch die Gymnastikgruppe zeigte ihr Programm souverän und heimste die Note 9,17 ein. Der TV Wolfhalden konnte den Wettkampf mit der Gesamtnote 26,07 abschliessen. Am Sonntagmittag trat der TV Wolfhalden seine Heimreise an und wurde im Dorf von Angehörigen und Sonnenschein begrüsst.

Trotz oder vielleicht genau wegen des nassen Wetters bleibt dieses Wochenende bestimmt vielen in bester Erinnerung, und die Turner und Turnerinnen können jetzt bestimmt sagen: Alles garantiert wasserdicht! (pd)

Kirchenchor auf Reisen

Am Samstagmorgen, 27. Juni, bestiegen um 7.45 Uhr in Oberegg die Mitglieder des Chores in Begleitung von Partnerin und Partner den Reisecar. Die Fahrt führte via Berneck über die Autobahn nach Sargans. Unterwegs verteilte die Reisekassierin das Reisegeld, originell gebastelt und verpackt als «Tells Apfel». Mit Meinrad Gschwend am Steuer führte die Fahrt nach einer Kaffeepause weiter dem Walensee entlang, dann über den Hirzel nach Zug, Luzern, ins Entlebuch bis nach Schangnau. Nächstes Ziel war der Mittagshalt im abgelegenen Hotel Kemmeriboden-Bad. Im Lädeli nebenan gab es eine Auswahl Emmentaler Spezialitäten zu kaufen. Eingedeckt mit Taschen voller «Merängge» bestiegen die Reisenden wieder den Bus, welcher sie bis nach Thun brachte. Im Hotel Freienhof direkt an der Aare bezogen sie ihre Unterkunft und fuhren danach zu den Tellspielen in Interlaken. Zuvor erfuhren sie viel Wissenswertes und Interessantes über die Spiele, und bei der Führung konnte auch ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden. Am Abend genossen sie das eindrückliche Schauspiel.

Am Sonntag, nach einem ausgiebigen Frühstück, war bei bestem Wetter eine Stadtbesichtigung angesagt. Etwa die Hälfte der Reisegruppe erkundete die Stadt mit einer Führerin. Die andern pedalten mit dem Trampelwurm durch die Strassen. Dieser ist ein Kuriosum aus acht zusammengehängten, Liegevelo-ähnlichen Gefährten, mit Dach und verzierten Seitenwänden. Um die Mittagszeit ging die Chorreise weiter über den Brünigpass via Sachseln nach Luzern. Dort besuchten die Reisenden die Jesuitenkirche. Der Dirigent sang mit dem Chor Schola Gregoriana Lucernensis im Gottesdienst und alle lauschten den Klängen in der Kirche. Um 18.30 Uhr begaben sich die Teilnehmer der Chorreise wieder auf den Weg zurück nach Hause. (pd)

Ein Hoch auf das, was kommt

Anlässlich einer würdigen Feier verabschiedeten sich 68 Schülerinnen und Schüler von der Sekundarschule Appenzell und somit von ihrer obligatorischen Schulzeit. Die Schlussfeier stand unter dem Motto «Ein Hoch auf uns», basierend auf dem Song von Andreas Bourani. Der rote Faden zog sich durch die ganze Feier. Zum Song präsentierten sich die einzelnen Schülerinnen und Schüler auf der Bühne, flankiert von einem Porträt auf der Leinwand und einem persönlich ausgewählten Leitspruch. Im vergangenen Schuljahr wurde das Wahlfachangebot an der Sekundarschule Appenzell ausgebaut. Die Zuschauer kamen in den Genuss einiger Leckerbissen aus diesen Kursen. Chor und Band unter der Leitung von Daniel Untersander begleiteten musikalisch durch den Abend. Die 19 Mädchen aus dem Wahlfach Tanz präsentierten eine eigens für die Schlussfeier einstudierte Choreographie. Begeisterung lösten die im Zeichnen gefertigten Abendkleider aus, notabene alle aus Recyclingmaterialien hergestellt. «Denkt an die Tage, die hinter uns liegen»: Zwei Schülerinnen wagten den Blick zurück. Auch der Unterricht wurde beurteilt. Schulleiter Luzius Gruber liess sich ebenfalls vom Motto des Abends leiten und spielte mit dem Wort «hoch». Höhepunkt des Abends war die Zeugnisübergabe. Die vier Klassenlehrpersonen Heidi Burch, Marina Giarraputo, Roman Fässler und Roger Gebert überreichten die ersehnten Mappen. Unter Applaus wurden die einzelnen Klassen von der Bühne verabschiedet. Der Abend klang beim gemeinsame Apéro aus. Luftballone, versehen mit den besten Wünschen der Eltern, stiegen in den Himmel und dann galt es, endgültig Abschied zu nehmen. (pd)

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