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Herisauer Doppelsieg trotz Rückschlägen

Der UHC Herisau lässt Glatttal und Laupen beim 8:3 resp. 4:3 jeweils im Mitteldrittel fast aufschliessen.
Lukas Pfiffner
Im zweiten Drittel sichert einmal ein ganzer Herisauer Block das Tor ab. (Bild:PF)

Im zweiten Drittel sichert einmal ein ganzer Herisauer Block das Tor ab. (Bild:PF)

Eine schöne Momentaufnahme nannte Herisaus Trainer Nico Raschle die Tatsache, dass seine Mannschaft nach dem 8:3 bei den Glatttal Falcons vom Freitag auf den Samstag als Tabellenführer übernachtet hatte. Nachdem nun die komplette Doppelrunde gespielt ist, belegen die Ausserrhoder in der 1.-Liga-Gruppe 2 den dritten Platz. Herisau schaffte dank des sonntäglichen 4:3 gegen Laupen am Wochenende das Punktemaximum gegen die beiden Tabellenletzten.

Die rasante Partie am Sonntagabend sah die Gastgeber im ersten Drittel sorgfältig und im zweiten Drittel resolut nach vorne, aber eben auch anfälliger in der Defensive. Nach van Haaften im einzigen Powerplay (20.) trafen Brunner mit einem Drehschuss, Hess mit einer schnellen Reaktion und Captain Wetter eher glückhaft. Innerhalb von 37 Sekunden schafften die Zürcher aber zwei Tore zum 4:3. Womit sie sich wieder in alle Hoffnungen zurückbrachten und auf Seiten der Herisauer erstaunliche Parallelen feststanden. Am Freitag war nämlich im vorgezogenen Spiel der neunten Runde der Gegner mit einer Triplette innert vier Minuten ebenfalls auf ein einziges Tor herangekommen, ehe die Ausserrhoder das Resultat in eine komfortable Höhe schraubten.

Das Herisauer Personal reduziert

Die Leistung sei unter dem Strich am Sonntag besser gewesen, sagte Nico Raschle. «Allerdings sind im Heimspiel jene Bälle nicht ins Tor gefallen, die wir am Freitag noch unterbringen konnten.» Nach der zweiten Pause brachte er am Sonntag nur noch vier Verteidiger und zwei Angriffsreihen; letztere kamen in wechselnder Besetzung auf das Feld. «Wir wollten damit die Intensität hochhalten, Schlag auf Schlag Wirkung erzielen», begründete der Coach. Weil sie einige Grosschancen vergaben, schafften die Gastgeber keine resultatmässige Distanz. Der Torhüter Laupens zeigte einige grossartige Paraden – es musste für ihn bitter sein, dass er Wetters nicht zwingenden Schuss zum 4:1 passieren liess. Es war schliesslich das Game-Winning-Goal.

Der Gast setzte auf Konter

Der Aufsteiger hat so viele Tore erhalten wie kein anderes Team und nun siebenmal in Folge verloren. Zumindest an diesem Wochenende trat Laupen freilich durchaus konkurrenzfähig auf. Einen Tag vor dem 3:4 in Herisau waren es zuhause dem Tabellenführer Bülach auch nur 4:5 nach Verlängerung unterlegen. Laupen spielte einfach, baute auf Tempo und Konter. Es besass im Sportzentrum etwas weniger Chancen und weniger Phasen mit langem Ballbesitz als die Einheimischen. Die Gäste traten aber kämpferisch und geschlossen auf und leisteten ihren Anteil an einem attraktiven Spiel. Herisau setzt die Meisterschaft am Wochenende vom 16./17. November mit den Auswärtsspielen gegen Zürisee und Pfannenstiel Egg fort.

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