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Polizei überwältigt Mann in Herisau: Grosseinsatz nach mehreren Stunden beendet

Wegen einer Drohung war die Bahnhofstrasse in Herisau am Freitag stundenlang gesperrt. Ein Anwohner hatte angedroht, sich etwas anzutun und sich in seiner Wohnung verschanzt. Die Polizei hat ihn überwältigt und den Einsatz beendet.
Der Grosseinsatz ist seit 7 Uhr in Gang. (Bild: BRK News)Der Grosseinsatz ist seit 7 Uhr in Gang. (Bild: BRK News)
Die Polizei hat den Bereich rund um die Bahnhofstrasse grossräumig abgesperrt. (Bild: BRK News)Die Polizei hat den Bereich rund um die Bahnhofstrasse grossräumig abgesperrt. (Bild: BRK News)
Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. (Bild: BRK News)Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot vor Ort. (Bild: BRK News)
Neben der Kantonspolizei steht auch die Feuerwehr im Einsatz. (Bild: BRK News)Neben der Kantonspolizei steht auch die Feuerwehr im Einsatz. (Bild: BRK News)
Auch die Ambulanz ist ausgerückt. (Bild: BRK News)Auch die Ambulanz ist ausgerückt. (Bild: BRK News)
Die Polizei rechnet damit, dass der Einsatz länger dauern könnte. (Bild: BRK News)Die Polizei rechnet damit, dass der Einsatz länger dauern könnte. (Bild: BRK News)
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Grosseinsatz in Herisau

(pd/lim) Der Mann, welcher Drohungen gegen sich selbst ausgesprochen hatte, konnte überwältigt werden. Er befindet sich laut Medienmitteilung der Kantonspolizei Ausserrhoden aktuell in polizeilicher Obhut.

Nachdem der 45-jährige, in der Region wohnhafte Mann, im Rahmen der Polizeiaktion längere Zeit nicht mehr kontaktiert werden konnte, sind die polizeilichen Einsatzkräfte in die Räume eingedrungen. Der Mann ist körperlich unverletzt.

Auslöser der Situation dürften persönliche Probleme sein, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die Abklärungen sind aktuell noch im Gange, werden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht kommuniziert.

Was ist passiert?

In Herisau lief am Freitagmorgen ab 7 Uhr ein Grosseinsatz der Polizei wegen Selbstgefährdung. Hanspeter Saxer, Mediensprecher der Ausserrhoder Kantonspolizei, sagte am Morgen: «Ein Mann hat angedroht, sich selbst etwas anzutun.»

Eine Verhandlungsgruppe der Kantonspolizei St.Gallen versuchte stundenlang, mit dem Mann, der sich alleine in einer Wohnung verschanzt hatte, in Kontakt zu treten und ihn von seinem Vorhaben abzubringen. «Die Polizei stellt sich auf eine längere Dauer der Aktion ein», hiess es bereits um 9 Uhr morgens in einer ersten Mitteilung. Um 14.40 Uhr teilte die Polizei mit, dass die Lage unverändert sei. «Solange es noch Hoffnung gibt, dass der Mann von sich aus Einsicht zeigt, wird die Wohnung nicht gestürmt», sagte Saxer.

Die Bewohner des gesperrten Gebietes durften ihre Häuser während des Einsatzes nicht verlassen und konnten nicht zu ihrer Wohnung gelangen. Es war nämlich unklar, ob der Mann Waffen bei sich hatte. Im Einsatz standen Angehörige der Kantonspolizeien St.Gallen, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden. Weiter unterstützten Mitarbeiter des Rettungsdienstes und Mitglieder der Feuerwehr Herisau die Aktion.

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